Die EINZIGE Tierklinik im Bezirk Bludenz!
Dr. Sylvia & Dr. Rudolf Tschabrun, Fachärzte für Kleintiere
6714
Nüziders, Elserweg 8, Telefon: 0043 (0) 5552 / 66755
E-mail: sylvia.rudolf.tschabrun@vol.at
Online- Ratgeber für Hunde
Inhalt (in alphabetischer Reihenfolge)
Allergien
Ständiges Kratzen belastet Hund und Besitzer
Im Frühjahr leiden nicht nur Menschen unter Allergien, auch Tiere bleiben von dieser Krankheit nicht verschont. Sie hat viele Namen: Hautallergie, Atopie, Neurodermitis.
Verschiedene Ursachen
Hormonelle Umstellung, Pollen, Zecken und sich rasant vermehrende Flöhe fördern besonders im Frühling diese Erkrankung, wo hingegen Allergene wie Futter, Hausstaubmilben und Schimmelpilze das ganze Jahr über Probleme verursachen können. Durch ständiges Kratzen entstehen Wunden, die sich infizieren können und dadurch nässen und eitern.
Verschiedenste Behandlungen
Um herauszufinden, worauf der Hund allergisch reagiert, ist es sinnvoll, genau zu beobachten, wann die Probleme verstärkt auftreten und dann die Allergene zu minimieren. Weitere Behandlungen sind: antiallergische Medikamente, Antibiotika bei zusätzlichen Hautinfektionen, Bäder mit speziellen Shampoos, sowie eine Verabreichung von essentiellen Fettsäuren und Pilzpräparaten. Kommt der Juckreiz immer wieder, kann eine Blutuntersuchung den "Auslöser" aufdecken. Eine anschließende Desensibilisierung besteht aus einer längeren Injektionskur.
Neues Medikament ab April
In USA wird schon seit längerer Zeit ein neues Allergiemittel bei Mensch und Tier mit großem Erfolg angewendet, das nun auch in Österreich zur Verfügung steht. Allerdings muss betont werden, dass Allergien nicht heilbar, sondern nur beherrschbar sind und eine Behandlung ganz auf die Bedürfnisse des einzelnen Tieres abgestimmt werden muss. Oft ist eine Behandlung über einen langen Zeitraum notwendig oder sogar "lebenslänglich".
Was Tierbesitzer selbst unternehmen können
- regelmäßige Entflohung und Zeckenbehandlung
- absoluter Verzicht auf Wurst, Leberkäse und gewürzte Speisen
- Fütterung einer speziellen antiallergischen Diät
- Baden mit antiallergischen Heilshampoos (2 bis 3 mal pro Woche!)
- Häufiges Staubsaugen
- Gründliche und regelmäßige Reinigung der Liegeflächen
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Allergische Hauterkrankungen
Allergische Erkrankungen können das ganze Jahr über vorkommen. Vor allem im Frühling aber sehen wir eine starke Zunahme. Einerseits können sich Flöhe bei höheren Temperaturen schneller vermehren (sie sind aber im Winter genauso da!), andererseits steigt die Pollenbelastung. Pilzsporen und Hausstaubmilben und viele andere Einflüsse sind natürlich immer vorhanden und belasten das ganze Jahr. Auch Hormon– und Futterumstellungen begünstigen die Allergiebereitschaft.
Was ist nun eine Allergie? Eine Allergie ist eine Überempfindlichkeit des Körpers auf eine Substanz, mit der er schön früher Kontakt gehabt hat. Kommt das Tier mit dieser Substanz wieder in Berührung, so reagiert der Organismus "allergisch", d. h. überempfindlich. Das Hauptsymptom ist der Juckreiz. Das heißt also: Allergien treten irgendwann im Leben des Tieres auf und sind nicht ansteckend. Allergien sind also ein individuelles Problem eines Einzeltieres.
Wichtig zu wissen: Allergien können grundsätzlich nicht geheilt, aber sehr gut beherrscht werden.
Warum hat nun ein Tier einen starken Juckreiz, während ein anderes Tier kaum reagiert, obwohl die Flöhe zum Beispiel schon mit freiem Auge sichtbar sind? Das hat damit zu tun, dass jedes Tier eine individuelle „allergische Schwelle“ hat und dass sich verschiedene Allergene aufsummieren. Überspitzt ausgedrückt: Ein sehr empfindlicher Hund oder eine Katze reagiert schon auf einen einzigen Flohbiss, während es bei anderen Tieren schon eine ganze Herde Flöhe benötigt. Wenn man jetzt auch noch bedenkt, dass Flöhe bei weitem nicht die einzigen Allergieauslöser sind und jedes Tier anders reagiert, so kann man sich vorstellen, dass es nicht immer einfach ist den oder die Auslöser für einen Juckreiz oder eine Allergie zu finden.
Chronische Allergien
Allen allergischen Krankheiten gemeinsam ist der mehr oder weniger starke Juckreiz - daran erkennt man sie ja und es ist auch meist der Grund für einen Tierarztbesuch. Manchmal ist dieser auch nicht so stark ausgeprägt, wird falsch interpretiert oder fehlt sogar ganz.
Hunde, die seit längerem unter einer Allergie leiden, hören manchmal ganz auf sich zu kratzen, sie wirken müde, älter als sie wirklich sind, krank und depressiv. Man hat das Gefühl, sie haben "aufgegeben". Gerade diese Tiere leiden besonders!
Nur durch eine genaue Untersuchung kann das eigentlich Problem aufgedeckt und damit eine Lösung gefunden werden.
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Alte Hunde
So erleichtern Sie Ihrem betagten Haustier das Leben:
In den letzten 10 Jahren ist die Lebenserwartung unserer Hunde und Katzen um 25% gestiegen. Der Grund: bessere Fütterung und bessere medizinische Betreuung. Man sieht es ihnen nicht gleich an, wenn sie in die Jahre kommen. Und doch ändern sich die Bedürfnisse von Hunden und Katzen. Ältere Tiere brauchen eine altersgerechte Ernährung, Übergewicht schadet ihnen sehr. Auch Bewegung ist besonders wichtig. Überanstrengungen wie lange Bergtouren oder Laufen in der Sommer-Mittagshitze sollten allerdings vermieden werden.
Krankheiten früh erkennen
Zumindest einmal im Jahr sollte ein Besuch beim Tierarzt auf dem Programm stehen. Neben der jährlichen Impfung, Entwurmung und wenn nötig auch Floh-Behandlung, wird dabei besonderes Augenmerk auf Gebiss, Bewegungsapparat, Herz und Kreislauf gelegt. Bestimmte Verhaltensweisen können auf innere Erkrankungen hinweisen.
Schmerzfreier Lebensabend
Im Alter neigen Hunden und Katzen zu Erkrankungen der Niere, der Leber und des Herzens. Besteht ein Verdacht, kann mit einer einfachen Blutuntersuchung schnell Klarheit geschaffen werden. Viele Erkrankungen können - wenn schon nicht ganz geheilt - so doch sehr gut beherrscht werden. Und unsere geliebten Vierbeiner können ihren Lebensabend schmerz- und beschwerdefrei genießen.
Worauf es zu achten gilt
- Müdigkeit, keine Kondition
- Husten bei Aufregung
- Bewegungsunlust, Unsauberkeit
- vermehrte Aggressivität
- anderes Fressverhalten
- Mundgeruch, vermehrter Durst
- veränderter Kot, Gewichtsverlust
Die Erscheinungen können harmlos sein. Sie können aber auch auf eine Erkrankung hinweisen. Ein Besuch beim Tierarzt schafft Klarheit.
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Alt-Tier Fütterung
Einen ganz wichtigen Faktor ist die Ernährung unsere Seniorpatienten. Die Zeiten, in denen Hunde und Katzen vom Tisch gefüttert wurden, sind zum Glück vorbei. Unsere Erfahrungen zeigen: für eine gesunde Entwicklung braucht ein 6 Monate alter Yorkshire Terrier eine andere Ernährung als ein 10 jähriger Schäferhund. Auch bei Katzen ist es ähnlich. Man sollte also beim Futterkauf für Senioren ganz besonders darauf achten, dass das Futter dem Alter und der Größe des Tieres enspricht. So sollte der Fett- und Proteingehalt im Futter für Senioren niedriger sein, ebenso Kalzium und Phosphor. Allerdings brauchen Senioren hochwertige Proteine. Vitamin E und C hingegen sollten höher dosiert sein. Oft sind im Seniorfutter auch Gelenksknorpel schützende Substanzen enthalten, was die Beweglichkeit fördert.
Sie sehen, die Wahl des richtigen Futters ist gar nicht so einfach. Unser Tipp : Größere Erzeuger von Tierfutter verfügen über Forschungsabteilungen und können dadurch eine gleich bleibend hohe Qualität garantieren.
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Auslandsreisen
Seit 1. Oktober 2004 benötigen Tiere einen neuen Impfpass, einen EU-Reisepaß. Besitzer von Hunden, Katzen und Frettchen müssen sich beim Tierarzt einen so genannten Heimtierpass besorgen. Darin stehen, ähnlich wie im menschlichen Reisepass, die unverwechselbaren Kennzeichen und alle Impfungen - vor allem die Tollwut-Impfung.
Zeitpunkt beachten
WICHTIG: Die letzte Impfung darf nicht länger als ein Jahr zurückliegen, ansonsten muss wieder ein Monat gewartet werden, bis das Tier nach einer Impfung die Grenze passieren darf. ACHTUNG: Für einige Länder (z.B. Großbritannien) gelten besondere Regelungen. Tierbesitzern ist geraten, frühzeitig einen Besuch beim Tierarzt einzuplanen, um den aktuellen Impfstatus überprüfen, einen Tierreisepass ausstellen und eventuell einen Mikrochip implantieren zu lassen.
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Ernährung
Unsere Haustiere werden immer älter. Damit sie auch lange gesund bleiben und ihr Leben genießen können, kommt einer gesunden Ernährung eine immer größere Bedeutung zu. Wie wir Menschen haben auch Tiere häufig das Problem, zu dick zu werden.
Abhilfe schafft "Obesity" - das Futter zum Abnehmen
Schmackhaftes, kalorienreduziertes Futter wird auch von "heiklen" Schleckermäulern immer besser akzeptiert. Mit seinem großen Anteil an hochwertigem Eiweiss und Ballaststoffen und seinen reduzierten Fetten und Kohlehydraten ist es für "Pummelchen" ganz besonders zu empfehlen. Wichtige Inhaltsstoffe sind weiters gelenkschützende Substanzen, L-Carnitin für die Fettverbrennung, essentielle Fettsäuren für ein schönes Fell und ausgewogene Mineralstoffe und Antioxidantien zum Schutz der Körperzellen. Probieren geht über Studieren! Übrigens - es gibt auch leckere und kalorienarme Belohnungssnacks. Es muss ja nicht immer Wurst sein! Was viele Tierfreunde nicht wissen: Hochwertige Tiernahrung ist "unter dem Strich" oft billiger, weil die Tiere weniger davon brauchen. Wer GRATIS-Futterproben testen möchte oder eine ausführliche tierärztliche Ernährungsberatung, Informationen über die Produkte und den bequemen Futter-Service wünscht, wendet sich einfach an das Klinik-Team.
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Erste Hilfe
An Pfoten und Ohren bluten Wunden besonders stark Ursachen sind meist Autounfälle, Glasscherben, ausgerissene Krallen, Stacheldrähte usw.
Blutungen an Pfoten:
Tupfer oder Tuch klein zusammenfalten und auf die Wunde drücken. Darüber eine elastische Binde geben und das Ganze mit Leukoplast oder Klebstreifen befestigen.
Blutungen am Ohr:
Tupfer oder Tuch klein zusammengefaltet auf die Wunde legen und das Ohr an den Kopf gedrückt mit Leukoplast oder Klebstreifen festkleben. Dies erzeugt einen zusätzlichen Druck auf die Wunde.
Die Verbände müssen nicht steril sein. Starke Blutungen schwemmen die Bakterien aus. Verbandmaterial findet sich zu Hause und in jeder Autoapotheke.
WICHTIG!
In der Klinik anrufen, damit alles vorbereit werden kann und sofort in die Klinik kommen.
Notdienst "rund um die Uhr": Tel. 05552 / 66 7 55
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Fertigfutter
Das Gerücht hält sich hartnäckig, dass Fertigfutter die Tiere krank macht, das Leben verkürzt und dass es Leber und Niere schädigt. Es tauchen auch immer wieder Empfehlungen auf, für die Tiere selbst zu kochen. Doch, welcher Tierbesitzer schafft das und ist auch noch Experte auf dem Gebiet der Tierernährung? Eine bedarfsgerechte Futter-Ration für einen Fleischfresser zusammenzustellen ist höchst anspruchsvoll! Wichtig zu wissen: Mangelernährung kann schwerwiegende Erkrankungen auslösen.
Rohes Fleisch als Alternative?
Es besteht keine ernährungsphysiologische Notwendigkeit, Hunden und Katzen rohes Fleisch zu füttern. Als Raubtiere nehmen Hund und Katze zwar gerne rohes Fleisch als Nahrung an - doch birgt rohes Fleisch gesundheitliche Risiken: Parasiten, Bakterien und Viren können Infektionen hervorrufen. Katzen reagieren auf rohes Schweinefleisch oft mit Durchfall. Und in jedem rohen Fleisch fehlt das lebenswichtige Taurin.
Diätfutter bei bestimmten Erkrankungen
Hunde und Katzen mit Nieren- oder Leber-Erkrankungen erholen sich mit dem richtigen Futter erstaunlich gut. Es gibt sowohl Trocken- als auch Feuchtfutter. Bei der Nierendiät sogar in verschiedenen Geschmacksrichtungen. "Renal" zum Beispiel entlastet die Niere durch einen reduzierten Phosphor- und Eiweißgehalt. Bei der Leberdiät "Hepatic" wird der gleiche Effekt durch einen geringen Kupfer-, Salz, Eiweiß- und Fettgehalt und einen hohen Zinkgehalt erreicht. In der Tierklinik Dr. Tschabrun wird schon seit vielen Jahren mit diesen und anderen Diäten gearbeitet.
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Flöhe
Eine häufig gestellte Frage: Beißen Tierflöhe auch Menschen ? Katzenflöhe - ja! Hundeflöhe - nein! Ungefähr 25% der Menschen werden von Katzenflöhen gebissen. Es juckt und sieht aus wie ein Mückenstich, ist aber ungefährlich. Hilfe bringt ein Spot on Präparat, das am Nacken von Katze und Hund aufgetragen wird und 6 - 8 Wochen vor Tierflöhen und gleichzeitig auch vor Zecken schützt.
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Futtermittel Allergie
Eine besondere Form der Unverträglichkeit ist die Futtermittelallergie, wobei ich an dieser Stelle nicht auf die Unterschiede zwischen Allergie und Unverträglichkeit eingehen möchte.
Wenn ein Mensch ein Nahrungsmittel nicht verträgt sind oft Durchfälle die Folge. Anders bei unseren Haustieren – hier dominieren Veränderungen der Haut.
Das beginnt mit leichtem Juckreiz und vermehrtem Haarausfall - viele Tierbesitzer haben schon mehrere Entflohungen durchgeführt und es hat sich immer noch nichts gebessert – und geht bis zu tiefen, juckenden, schmerzhaften, meist kreisrunden, eitrigen Entzündungen der Haut. Manchmal ist die Haut auch flächenhaft eitrig entzündet. In diesem Fall haben die Tiere auch oft Fieber und sind richtig krank.
Vergleichbar ist diese Form der Futtermittelallergie am ehesten mit der Neurodermitis des Menschen. Wir haben Haustiere, die Rindfleisch, Reis, ja sogar auf Lammfleisch nicht vertragen. So wie es Menschen gibt, die auf Orangensaft reagieren, obwohl dieser ja wirklich nicht ungesund ist.
Was kann man nun machen, wenn der Verdacht der Futtermittelallergie im Raum steht?
Es gibt eine Blutuntersuchung auf Allergieantikörper, gefolgt von einer Desensibilisierung, oder man versucht nach einer ausführlichen Ernährungsberatung eine Ausschlussdiät.
Auch wenn sich die Symptome sehr dramatisch anhören, so lassen sich alle Formen meist sehr gut behandeln.
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Hautpilze
Hautpilze sind eine weit verbreitete Erkrankung bei Tieren und Menschen. Viele Tiere sind latent infiziert, das heißt auf ihrer Haut befinden sich Pilzsporen, ohne dass eine augenfällige Erkrankung zu sehen ist. Die Übertragung erfolgt durch Kontakt von Tier zu Tier, vom Tier zum Menschen und natürlich auch zwischen Menschen.
Damit diese Infektion als Krankheit erscheint, braucht es in den meisten Fällen einen Auslöser. Stress, andere Krankheiten oder Belastungen können das Immunsystem schwächen. Die Hautbarriere, die Mensch und Tier im Normalfall schützt bricht zusammen und es kann eine Pilzerkrankung entstehen. Junge Tiere und Kinder sind häufiger betroffen.
Zum Glück erkennt man den Hautpilz meist relativ leicht : runde oder ovale, schuppende, weiß gelbliche Flecken an den nicht durch Kleidung bedeckten Hautbereichen (Arme, Hals, Gesicht), die am Rand etwas stärker rot sind. Früh diagnostiziert und mit einer geeigneten Salbe behandelt verschwindet der Pilz aber auch sehr schnell wieder. In schwereren Fällen müssen manchmal Tabletten gegeben werden.
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Haut und Ernährung
Wie schon an anderer Stelle erwähnt, hat die Ernährung einen ganz starken Einfluss auf die Hautgesundheit. Wenn man mit Tierbesitzern über dieses Problem spricht, so erhält man oft folgende Antwort: "Das kann ich mir nicht vorstellen, ich ernähre mein Tier mit einem hochwertigen Futter und vom Tisch bekommt es gar nichts".
Da liegt nun ein Missverständnis vor – eine Futtermittelunverträglichkeit oder – allergie hat rein gar nichts mit einem schlechten Futter zu tun. Also einmal abgesehen von der Tischfütterung mit Wurst, Speck, Leberkäse, Streichwurst etc, die ja eigentlich der Vergangenheit angehören sollte, kann jedes Tier auf durchaus gesunde Inhaltsstoffe allergisch reagieren. Vergleichbar ist dies mit der Neurodermitis des Menschen, die zumindest in einer Vielzahl der Fälle durch die Ernährung verursacht oder zumindest gefördert wird.
Tiere reagieren dabei vor allem auf Eiweiss allergisch und Eiweiss ist ja in jeden Futter vorhanden (siehe auch Futtermittelallergie).
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Herzkrankheiten
Eine Herzkrankheit beim Hund zeigt sich oftmals mit Erscheinungen, die auf den ersten Blick eigentlich gar nichts mit dem Herz zu tun haben. Der Hund hustet bei Freude oder Aufregung, er möchte sich nicht mehr so gern bewegen, die Kondition lässt nach, manche Hunde sinken in der Nachhand ein. Alles das kann auf ein krankes Herz hinweisen.
Herzkrankheiten treten natürlich bei älteren Tieren häufiger auf und werden durch schlechte Zähne, Zahnstein, Nierenkrankheiten und hohen Blutdruck begünstigt. Die Diagnose wird durch sorgfältiges Auskultieren (Abhören), Röntgen, EKG und Blutdruckmessung gestellt.
Wirksame, den Körper absolut nicht belastende Medikamente verbessern die Herzleistung und verschaffen dem Tier sehr schnell Wohlbefinden und eine bessere Kondition. Vom Menschen weiß man, dass Herzerkrankungen Schmerzen, Unbehagen und Angst verursachen. Sie tun Ihrem Tier auf jeden Fall etwas Gutes, wenn eine Herzerkrankung durch regelmäßige Gabe der richtigen Medikamente behandelt wird. Ideal ist natürlich auch eine spezielle Seniornahrung, die die Bedürfnisse der Senioren optimal abdeckt, und eine maßvolle Bewegung ohne Überanstrengung.
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Impfung
Immer wieder wird der Nutzen von Impfungen heftig diskutiert, sowohl in der Humanmedizin als auch in der Tiermedizin. Um sich diesem umstrittenen Thema vernünftig nähern zu können, ist es wichtig zu wissen, was bei einer Impfung passiert. Vielleicht kann so mit landläufigen Meinungen aufgeräumt werden, die nicht immer mit dem aktuellen medizinischen Wissen übereinstimmen.
Wie eine Impfung funktioniert
Eine Impfung ist eine künstlich herbeigeführte Infektion oder Körperreaktion. Mit abgetöteten oder abgeschwächten Krankheitserregern und Hilfsstoffen (Adjuvantien) wird der Körper veranlasst, sich gegen die Erreger zu wehren. Der Mensch oder das Tier wird dadurch allerdings nicht krank, sondern entwickelt einen Schutz, eine Immunität gegenüber einer wirklich schlimmen Infektion. Daraus folgt, dass eine Impfung ganz und gar nicht unnatürlich ist, was von vielen Kritikern behauptet wird.
Warum soll ich mein Tier impfen lassen?
Grundsätzlich ist nicht jede Impfung für jedes Tier notwendig. Der große Nutzen der Impfung ist aber unbestritten. Viele Infektionskrankheiten, gegen die geimpft werden kann, können nicht behandelt werden und sind absolut tödlich. Aber wie bei jeder natürlichen Reaktion im Körper ist auch das Ergebnis einer Impfung nicht genau vorhersehbar, und so treten in ganz seltenen Fällen allergische Reaktionen auf. Wer nun wegen dieser kaum auftretenden Nebenwirkungen Impfungen pauschal verteufelt, der schüttet das Kind mit dem Bade aus. Der Nutzen der Impfung ist tausendmal größer, als der Schaden durch diese nicht tödlichen Nebenwirkungen. Wer schon einmal gesehen hat, wie eine Katze mit Katzenseuche elend zu Grunde geht oder einen Hund mit Staupe erlebt hat, der sich mit Krämpfen am Boden wälzt und seine Besitzer aus lauter Verzweiflung beißt, der fragt sich nicht mehr, ob er sein geliebtes Tier impfen lassen soll oder nicht.
Übrigens, zurzeit werden völlig neue Impfstoffe entwickelt, bei der die Nebenwirkungsrate noch weiter sinkt. Für Katzen gibt es diese neuen Impfungen schon.
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Kastration der Hündin
Neue Besitzer einer Hündin sollten sich schon recht bald Gedanken über eine Kastration machen. Im Gegensatz zu Katzen - hier wird die Kastration ohne Diskussion verlangt und durchgeführt - tauchen bei der Hündin jedoch immer wieder Unsicherheiten auf. Dabei gibt es eine Menge vernünftiger Gründe, nicht zur Zucht bestimmte Hündinnen kastrieren zu lassen.
Die großen Vorteile der Operation
Eine Kastration ist die wirkungsvollste Lösung, wenn man auf Dauer Läufigkeit und Scheinträchtigkeit verhindern möchte; zudem ist es eine vorbeugende Maßnahme gegen Gebärmuttererkrankungen. Auch das Brustkrebsrisiko ist im Gegensatz zu nicht kastrierten Hündinnen stark reduziert.
Kaum Nachteile
Die Hormonumstellung kann zwar eine Gewichtszunahme bewirken, die man jedoch durch kalorienarmes Futter und ausreichend Bewegung gut in den Griff bekommt. Bei bestimmten Hunderassen (z.B. Setter) kann es vorkommen, dass sich das Fell verändert und manchmal welpenartig flauschig wird (Babyfell).
Der richtige Zeitpunkt
Idealerweise lässt man seine Hündin mit sechs Monaten - vor der ersten Läufigkeit! - kastrieren. Dadurch bleibt das Tier verspielter und unkomplizierter in seinem Verhalten. Inkontinenz/Harnträufeln tritt so gut wie nie auf und auch das Wachstum wird nicht beeinflusst. Das Risiko für Gebärmutterkrebs ist fast Null. Wird die Hündin erst nach der ersten Läufigkeit kastriert, steigt das Risiko auf 30%. Ein Gespräch mit einem Tierarzt aus unsererTierklinik bringt Klarheit, was im Einzelfall das Beste ist (Familienhund, Jagdhund, Blindenhund usw).
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Kauf von Hunden
Augen auf beim Hundekauf
Schlechte Hundezüchter machen Geschäfte auf Kosten der Tiere. Sie sparen bei artgerechter Haltung, geben Welpen zu früh ab, um Aufwand und Kosten zu sparen, lassen die Tiere nicht tierärztlich betreuen und schneiden Welpen Schwänze und Ohren ab, obwohl kupieren vom Tierschutzgesetz her verboten ist, da es eine Verstümmelung bedeutet und den Hunden eine wesentliche Ausdrucksmöglichkeit nimmt.
Es wird natürlich nicht darauf geachtet, dass Hunde mit Erbkrankheiten, wie zB. Hüftdysplasie, Patellaluxation, verengter und zu kurzer Nase usw, nicht zum Züchten verwendet werden, es geht ja ums Geschäft und nicht um die Tiere. In besonders schlimmen Zustand sind oft Welpen, die über österreichische Vermittler aus Ungarn, Slowakei, Tschechien, Rumänien, Kroatien importiert werden.
Solche Züchter sollten nicht unterstützt werden! Auch wenn die Tiere billiger zu haben sind, können nachher hohe Behandlungs- und Operationskosten entstehen und dem Tierschutz zu Liebe sollte man auf den Kauf von Billigwelpen verzichten. Wo keine Nachfrage, da sinkt auch das Angebot.
Wie erkennt man einen guten Hundezüchter:
-
Welpen werden erst mit 10 Wochen abgegeben. Eine frühere Trennung von der Mutter, kann schwere Verhaltensstörungen und Aggressivität bewirken.
- Welpen besitzen einen Chip und EU-Pass
- Es werden Rassepapiere ausgehändigt. "Reinrassig, ohne Papiere" kann bedeuten, dass von den Rasseverbänden vorgeschriebene Zuchtvorschriften nicht eingehalten wurden und sich später Erbkrankheiten zeigen. Diese ziehen hohe Behandlungskosten nach sich.
- Es besteht die Möglichkeit das Muttertier mit den Welpen zu besuchen, damit man einen Gesamteindruck von Hygiene und Haltung bekommt.
- Der gute Züchter beschränkt sich auf wenige Rassen und wenige Würfe und betreibt keine "Tierfabrik".
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Krebserkrankungen
Moderne Tiermedizin kann helfen
Für den Tierbesitzer ist es ein Schock: Er entdeckt einen Knoten bei seinem Liebling - und denkt sofort an Krebs. Glücklicherweise ist nicht jeder Knoten ein Tumor. Es gibt auch harmlose Erklärungen: Gestaute oder infizierte Talgdrüsen, Abszesse, Zysten oder Lipome.
Grund zur Hoffnung
Auch wenn sich der Knoten als Tumor herausstellt, bedeutet das nicht unweigerlich das Todesurteil. Viele Tumore können dank der modernen Tiermedizin erfolgreich chirurgisch entfernt werden. Selbst wenn das nicht möglich ist, können mit Chemotherapie bei Hunden und Katzen hervorragende Ergebnisse erzielt werden. Nebenwirkungen treten, besonders bei Katzen, nur selten oder überhaupt nicht auf. Ein stationärer Aufenthalt ist meist nicht notwendig. Auch die Kosten halten sich durchaus in vernünftigen Grenzen.
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Leptospirose– die unterschätzte Infektion:
Leptospiren sind weit verbreitete Infektionserreger, wegen ihres Aussehens auch Schraubenbakterien genannt. Sie können
verschiedenste Erkrankungen beim Menschen verursachen, einerseits leicht fieberhafte, andererseits aber auch schwere, chronische oder sogar tödliche Infektionen.
Hunde stecken sich an, indem sie Wasser trinken, das durch den Urin von Schweinen, Ratten, Mäusen oder anderen Wildtieren verunreinigt ist. Der Mensch wiederum kann sich natürlich auch durch den Kontakt mit Hundeurin anstecken.
Die Symptome beim Hund reichen von Fieberschüben mit Müdigkeit bis zu mehr chronischen Erscheinungen mit Blutarmut und Nierenentzündungen.
Gehäufte Infektionen hängen oftmals mit großen Niederschlägen oder Überschwemmungen (dabei kommt es zu einer Verunreinigung des Trinkwassers) zusammen, sodass der momentan stattfindende Klimawandel eine weitere Verbreitung begünstigt. Hunde sind durch die jährliche Impfung geschützt, in Gebieten, in denen die Leptospirose weit verbreitet ist, sollte man sich sogar eine halbjährliche Impfung überlegen.
Bei Katzen spielt die Leptospirose keine Rolle, sie werden deshalb auch nicht dagegen geimpft.
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Mikrochip
Kleiner Chip - große Wirkung
Seit 2001 besteht in ganz Österreich die Kennzeichnungspflicht aller Hunde mittels Mikrochip und die Pflicht zur Registrierung in einer Tierdatenbank und auf der BH.
Dieses Gesetz wurde aus Tierschutzgründen erlassen: Nun kann niemand mehr seinen Hund aussetzen, Hundediebstahl und illegale Hundetransporte aus dem Ausland sind kaum mehr möglich.
Die Implantation des Chips unter die Haut erfolgt mit einer Injektionsnadel und ist für den Hund kaum zu spüren. Falls Ihr Hund noch keinen Chip trägt, nutzen sie die Möglichkeit bei Ihrem nächsten Besuch in unserer Tierklinik, den Chip zu implantieren.
Der Chip kann mit einem Lesegerät abgelesen werden. Wenn Ihr Tier verloren geht, kann man mittels Chipnummer ihren Namen und ihre Tel.-Nr. ermitteln und sie bekommen ihr Tier sofort zurück. Der Chip kann jedoch nicht geortet werden!
Die Registrierung führen wir für sie durch, sie können jedoch auch online selbst registrieren, dafür bekommen bei uns in der Tierklinik eine TAN-Registriernummer.
Der Hund ist entlaufen, die Katze kommt nicht wieder: Verzweifelt werden die Nachbarn informiert und beim Bäcker und Metzger werden Steckbriefe verteilt.
Hunde und Katzen durch einen Mikrochip kennzeichnen zu lassen, hat viele Vorteile. Der Tierarzt injiziert dem Tier ein reiskorngroßes Röhrchen mit einprogrammierter Identifikationsnummer seitlich am Hals. Diese Kennzeichnung geht schnell und problemlos. Eine Narkose ist nicht erforderlich. Im Gegensatz zur schmerzhaften Tätowierung, die mit der Zeit verblasst, hält der Chip völlig reizlos ein Leben lang.
Lesegerät beim Tierarzt und im Tierheim
Die Identifikationsnummer wird in einer zentralen Datenbank mit dem Namen und der Adresse des Tierbesitzers registriert. Alle Tierärzte und Tierheime besitzen spezielle Lesegeräte, mit denen die Tiere einwandfrei identifizierte werden können. Wer mehr über die völlig schmerzfreie Chip-Registrieren wissen möchte, ruft einfach die Tierklinik Dr. Tschabrun, Tel. 055 52 / 66 7 55
Registrierpflicht
3 Gesetze gelten seit 01.01.10 für Hundehalter
-
1. Anmeldung bei der Gemeinde wegen der Hundesteuer – wie schon immer
- 2. Chip-Pflicht und Registrierung des Chips bei der internationalen Datenbank animaldata.com – dient zur Auffindung des Besitzers, wenn ihr Hund verloren geht.
- 3. Amtliche Registrierung bei der BH mit Angabe der Ausweisnummer – dient zur polizeilichen Erfassung aller Hundehalter in Österreich und wird von der Polizei kontrolliert.
Dies ist nicht das gleiche wie die Anmeldung auf der Gemeinde, die Gemeinde gibt die Daten nicht weiter!!
Für Hundehalter bestehen folgende Möglichkeiten zur amtlichen Registrierung:
Für Hunde deren Chip bereits registriert ist:
- 1. Sie können online über die Chip-Datenbank animaldata.com die amtlich Registrierung vornehmen, von dort werden die Daten an die BH weitergeleitet.
- 2. Sie können Ihren Hund persönlich direkt auf der BH beim Amtstierarzt registrieren lassen.
- 3. Sie können Ihren Hund durch uns über animaldata registrieren lassen, wir brauchen dazu Ihre Ausweisnummer. Die Kosten betragen 5€.
Für Hunde, deren Chip neu registriert wird:
- 1. Wir können die Registrierung bei animaldata und gleichzeitig die amtliche Registrierung für Sie vornehmen. Kosten: 21€
- 2. Sie können Ihren Hund auch selbst online bei animaldata registrieren und gleichzeitig dort die amtliche Registrierung durchführen. Sie bekommen dazu von uns ein vorausbezahltes Registrierformular. Kosten: 11€
Wenn sie nachträglich online selbst amtlich registrieren wollen oder Änderungen vornehmen wollen ist dies nur möglich, wenn ihr Hund bei animaldata registriert ist:
Geben Sie die Chipnummer Ihres Tieres ein (befindet sich im Impfpass oder kann bei uns abgelesen werden)
Zugangscode ist Ihr eigenes Geburtsdatum (TT.MM.YY)
Geben sie die gewünschten Daten ein.
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Ohrenentzündung
Entzünden des äußeren Gehörganges kommen sehr häufig vor. Oftmals werden Milben als Ursache vermutet. Während das gerade für junge Katzen sehr oft stimmt, sind beim Hund meist andere Gründe verantwortlich. Manche Hunde sind für solche Entzündungen besonders anfällig – besonders Hunde mit Hängeohren, Hunde, die gerne baden, und gewisse Rassen neigen dazu.
Nun gehört der äußere Gehörgang medizinisch betrachtet zur Hautoberfläche.
Gerade bei wiederkehrenden Ohrenprobleme ist es zu wenig, einfach nur Ohrentropfen anzuwenden und das Ohr zu putzen. Hier muss man ganz intensiv nach den Ursachen suchen.
Jegliche Allergie, Flöhe und Zecken und andere Parasiten müssen ausgeschlossen werden. Einseitige Ohrenentzündungen sind darüber hinaus sehr verdächtig für eine Futtermittelallergie. Die Behandlung ist demnach auch eine vielschichtige – sie muss das Ohr selbst, die beteiligten Keime (Bakterien und Pilz), den Juckreiz, die tiefere Ursache und in vielen Fällen die Ernährung miteinbeziehen.
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Patellaluxation
Vor allem kleine Hunderassen wie Malteser, Chihuahuas, Yorkshireterrier, Rehpinscher, Zwergpudel und Mischlinge dieser Rassen leiden sehr häufig unter Patellaluxation. Bei dieser vererbten Krankheit springt (luxiert) die Patella (Kniescheibe) aus dem Gelenk, sperrt es dadurch und zieht das Bein hoch. Meist springt die Patella nach 2-3 Schritten wieder zurück ins Gelenk, was manchmal mit Schmerzen verbunden ist und das Tier aufschreien lässt. Meistens verläuft dieser Vorgang jedoch schmerzlos.
Pro und Kontra der Operation wird zurzeit kontrovers unter Tierärzten diskutiert. Um die beste und schonendste Lösung für das Tier zu finden, geht man in der Tierklinik Dr. Tschabrun einen "Mittelweg", da Schäden im Kniegelenk nur bei ausgeprägten Formen zu befürchten sind. Das heißt, leichte Formen der Erkrankung werden zuerst mit Injektionen behandelt, die sehr oft zielführend sind. Der Hund hat weniger Schmerzen als bei einer Operation und der Geldbeutel des Tierbesitzers wird auch geschont. Obwohl alle bisherigen Operationen ohne Komplikationen verliefen, wird in der Tierklinik Dr. Tschabrun in Nüziders erst operiert, wenn
- die Schmerzen sich nicht bessern
- die Kniescheibe mehrmals täglich aus dem Gelenk springt, und auch die Häufigkeit nicht abnimmt
- es mehrere Minuten dauert, bis die Patella zurückspringt.
Die Operation
Die Fehlstellung des Gelenks wird begradigt, indem der Knochenhöcker des Kniescheibenbandes abgestemmt und weiter seitlich wieder angeschraubt oder angepinnt wird. Dadurch verläuft das Kniescheibenband nun gerade und die Patella bleibt in ihrer Position. Falls nötig, wird die Gelenksfläche der Patella noch vertieft. Nach 2 - 4 Wochen kann der Hund wieder normal laufen.
Hund genau beobachten
Wenn Sie einen kleinen Hund haben, der gelegentlich beim Laufen ein Bein hochzieht und auf drei Beinen weiterläuft, beantworten sie bitte folgende Fragen:
|
Kategorie 1 |
Kategorie 2 |
Kategorie 3 |
| Wie oft läuft mein Hund auf drei Beinen? |
1x tägl. |
2x tägl. |
öfter |
| Wie lange dauert die Luxation? |
1 Schritt |
2-3 Schritte |
länger |
| Schreit er immer wieder auf? |
nein |
manchmal |
ja |
| Hat er keine Lust mehr, zu laufen? |
nein |
manchmal |
ja |
Maßnahmen: Kategorie 1: harmlos, kann behandelt werden, OP nicht notwendig.
Kategorie 2: muss behandelt werden, OP wird diskutiert.
Kategorie 3: muss operiert werden.
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Pfotenschutz
Nicht nur im Winter bei Eis und Schnee sind Hundepfoten gefährdet. Auch lange Wanderungen auf steinigen Wegen verursachen Risse und lassen Ballenwunden entstehen. Mit einem Pfoten-Balsam (mit wächserner und fettiger Konsistenz) können Sie die Laufwerkzeuge Ihres Lieblings gut schützen. Dieses Balsam ist auch in der Tierklinik erhältlich. Fragen Sie einfach bei Ihrem nächsten Besuch danach.
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Reisen in den Süden
Parasiten im Süden:
Unsere Haustiere werden auch immer mobiler – sie fahren auch ans Meer. Im Süden (grob gesprochen südlich des Alpenhauptkammes – also auch schon in Südtirol und im Tessin) laueren aber noch andere Gefahren als bei uns.
Die bei uns sich langsam ausbreitende
Babesiose (manche nennen sie Hundemalaria) ist im Süden weit verbreitet ebenso die ebenfalls durch Zecken übertragene
Erlichiose.
Mücken sind im Süden ein besonderes Problem für unsere Hunde. Durch ihren Stich können sie besonders heimtückische Krankheiten weitergeben, die
Herzwurmerkrankung und die
Leishmaniose. Um die Ansteckung zu verhindern, muss man beim Aufenthalt im Süden ganz besondere Vorsichtsmassregeln beachten. Hier sollten sie sich von ihrem Tierarzt genauestens beraten lassen und einen genauen Behandlungsplan für die Urlaubswochen festlegen. Einfach irgendeine Entwurmung und irgendein Flohmittel ist auf jeden Fall viel zu wenig!
Neben einer guten Parasitenvorsorge, die verhindern soll, dass Ihr Haustier ein paar unliebsame und gefährliche Urlaubsandenken mit nach Hause bringt, sollten bei Urlaubsreisen mit den Haustier einige Punkte ganz besonders beachtet werden:
Reisen in den Süden:
- Benötigt wird ein EU Impfpass und eine gültige Tollwutimpfung.
- Hunde und Katzen müssen mit einem Chip gekennzeichnet sein. Dieser muss im EU Impfpass eingetragen sein.
- Es gibt noch besondere Regeln für einzelne Länder (Tollwuttiterbestimmung, Gurtenpflicht, Gesundheitszeugnis usw.). Da möchte ich auf die ÖAMTC Homepage verweisen, dort stehen die Einzelheiten mit den genauen Zeitangaben.
- Bei Reisen mit dem Flugzeug müssen Sie sich mit der Fluggesellschaft in Verbindung setzen – jede Airline hat da eigene Bestimmungen.
Überlegen Sie sich, ob für ihr Haustier nicht der Aufenthalt bei Verwandten oder in einer guten (!!) Tierpension weniger belastend ist als eine lange Urlaubsreise.
- Besorgen Sie sich rechtzeitig die Medikamente, die ihr Tier benötigt.
- Ein besonderes Problem sind Magendarmerkrankungen im Urlaub. Was kann man tun ? Nehmen Sie das gewohnte Futter mit. Eine besondere Magendarmschonkost und verdauungsstabilisierende Präparate können den gestressten Verdauungstrakt beruhigen. Geben sie ihrem Tier möglichst nur Wasser aus der Flasche zum Trinken. Falls doch ein schlimmerer Durchfall mit Brechen auftritt, müssen Sie zum Tierarzt gehen.
Ich möchte nun an dieser Stelle noch ein paar allgemeine Tips zur Reiseplanung mit Tieren geben, damit die Reise nicht ein allzu großer Stress für Ihr Haustier wird.
Vermeiden Sie die Fahrt in der größten Hitze, überlegen Sie sich in der Nacht oder in die Dämmerung hinein zu fahren. Planen Sie Pausen ein. Eine Klimaanlage (nicht auf Kühlschranktemperatur!) kann auch nützlich sein. Besprechen Sie mit Ihrem Tierarzt die Anwendung eines milden Beruhigungsmittels, das gleichzeitig auch gegen "Seekrankheit" im Auto wirkt.
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Sauberkeitserziehung in den ersten Wochen
Grundsätzlich gilt: Alle zwei Stunden, etwa 15 Minuten nach den Mahlzeiten und nach jedem Schläfchen nimmt man den Hund nach draußen und lässt ihm ausreichend Zeit, sein Lackerl oder Häufchen zu machen. Loben Sie ihn überschwänglich, wenns geklappt hat. Ganz wichtig: Führen Sie ihn immer an die gleiche Stelle "zu seinem Hundeklo".
Gut beobachten
Wenn Sie beobachten, dass er plötzlich anfängt zu kreisen und aufgeregt am Boden zu schnüffeln, ist höchste Eile geboten! Reissen Sie den Kleinen aber auf keinen Fall hoch, wenn er in der Wohnung absetzen will. Nehmen Sie ihn mit beruhigenden Worten auf den Arm und bringen Sie ihn zu seinem Örtchen. Reagieren Sie vor allem nicht zornig, wenn doch ein Malheur passiert ist. Jedes Strafen bewirkt nur, dass er in einem unbeobachteten Moment einen entlegenen Winkel in der Wohnung für sein Geschäft aufsucht.
Tipp für die Nacht
Lassen Sie Ihr Hundebaby in einer Hundebox neben ihrem Bett schlafen. Da Hunde ihr Lager nicht beschmutzen, wird das kleine Kerlchen jammern und an seiner Box kratzen. Natürlich müssen sie dann rasch aufstehen und mit ihm nach draußen gehen.
Verlieren Sie nicht die Geduld! Manche Hunde lernen es in einigen Tagen, andere in einigen Wochen. Von einem Problem spricht man erst, wenn der Welpe mit sechs Monaten noch nicht sauber ist.
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Spulwürmer
Kann man Spulwürmer mit Knoblauch oder biologischen Präparaten bekämpfen?
Bei diesen Parasiten von Hund und Katze handelt es sich um richtig hartnäckige und widerstandsfähige Arten, denen man nur mit hoch wirksamen Medikamenten beikommt. Wichtig ist ein halbjährliche Entwurmung, da sich die Tiere immer wieder neu anstecken. Spulwurmlarven sind auch für den Menschen gefährlich, die Ansteckung erfolgt über Erde und Sandkisten. Wir beraten Sie in der Tierklinik gerne. Denn: Es ist wichtig, für jeden Parasiten das richtige und am besten wirkende Mittel zu verwenden.
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Übergewicht
Auch unsere Haustiere leiden unter der "Zivilisationskrankheit" Übergewicht. Üppige Ernährung und wenig Bewegung sind auch bei den Tieren die Hauptursachen für die größere Körperfülle. Meist ist es aber nicht das eigentliche Tierfutter, wodurch das Problem entsteht, sondern es sind die Häppchen zwischendurch, die kleinen Belohnungen vom Tisch oder die Wursträdchen vom Nachbarn oder von den Kindern, die sich mit den Jahren addieren. Bei Hunden zeigt sich die Gewichtszunahme zuerst an den Hüften als so genannte "Steißfettsucht".
Was kann man nun tun? Mehr Bewegung, mehr Spazierengehen, keine Häppchen zwischendurch oder wenn schon, dann Light Belohnungen, kein Füttern vom Tisch und generell keine menschlichen Essensreste. Es gibt beim Tierarzt auch spezielle Abnehmnahrung, die eine gesunde Ernährung gewährleistet und sehr gut schmeckt.
Übergewicht ist ein Problem, das mit zunehmendem Alter immer schlimmer wird. Jedes Tier wird mit den Jahren gemütlicher (wir Menschen verstehen das nur allzu gut), es kommen dann auch noch die ersten altersbedingten Gelenksprobleme dazu – weite Spaziergänge sind dann schon gar nicht mehr möglich. Gerade größere Hunde können dann in einen richtigen Teufelskreis kommen: leichte Schmerzen in den Gelenken – weniger Bewegung – Gewichtszunahme und etwas Muskelschwund – die Gelenke werden mehr belastet – die Schmerzen werden stärker – noch weniger Bewegung...
In solchen Fällen ist schnellstens eine richtige Behandlung notwendig, die darauf abzielt die Tiere wieder zu mobilisieren und ihnen die Schmerzen zu nehmen. Gelenksprobleme sind aber nicht die einzige Folge des Übergewichtes:
Eine ganze Reihe von anderen Erkrankungen können bei den Tiere durch Übergewicht ausgelöst werden. Hautveränderungen, mangelnde Kondition und struppiges Aussehen durch das Unfähigkeit sich selbst zu Putzen sind noch die harmlosen Probleme.
Herzkreislauferkrankungen wie Bluthochdruck, Nierenfunktionsstörungen und Diabetes also Zuckerkrankheit mit allen Folgen sind dann schon etwas dramatischere Zustände, die sehr schnell behandelt werden müssen. Zum Glück gibt es inzwischen sehr viele mögliche Therapien. Dabei geht es nicht darum das Leben des Tieres um 1 bis 2 Monaten zu verlängern, sondern wir wollen unseren Haustieren viele zusätzliche Jahre schenken.
In solchen Fällen ist oft neben den richtigen Medikamenten eine umfassende Diätberatung notwendig, da hier die falsche Ernährung tödlich sein kann.
Manchmal tut man seinem Liebling aber auch Unrecht, wenn man ihn einfach als zu dick bezeichnet. Eine Unterfunktion der Schilddrüse führt zu Übergewicht, die Tiere haben einen verlangsamten Herzschlag, sie bewegen sich nicht viel und lagern mehr Fett ein, obwohl sie eigentlich nicht zu viel essen. Störungen der Nebennierenrinde können zu vermehrter Wassereinlagerung führen – die Tiere bekommen einen dicken mit Flüssigkeit gefüllten Bauch. Auch eine Tumor oder eine hochgradige Gebärmutterentzündung können eine Fettbauch vortäuschen. Wir konnten selbst einmal einen 3,5 kg schweren Tumor aus dem Bauch eines Hundes entfernen – er war nach der Operation wieder rank und schlank.
In all diesen Fällen nutzt natürlich FDH gar nichts – eine genaue Untersuchung beim Tierarzt wird das Problem zum Vorschein bringen.
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Verhaltungsstörung
Sucht nach Aufmerksamkeit
Es kommt immer wieder vor, dass Hunde mit den unsinnigsten Mitteln versuchen, Aufmerksamkeit zu erregen. Es kann so weit gehen, dass sie ihre eigenen Pfoten benagen, bis nässende Wunden entstehen, Steine fressen, ihrem eigenen Schwanz nachjagen oder ständig nach Fliegen schnappen. Wer nun glaubt, dass diese Verhaltensstörung bei Hunden auftritt, um die man sich zu wenig kümmert, täuscht sich. Vielmehr reagieren gerade jene Hunde auffällig, die zu viel Aufmerksamkeit erhalten. Diese Tiere werden geradezu süchtig nach Zuwendung. Ihnen ist jedes Mittel recht, um im Mittelpunkt zu stehen. Auch Schimpfen empfinden sie als angenehm.
Verhaltenstherapie hilft
Experten empfehlen, sich nicht zu häufig mit dem Hund zu beschäftigen und ein neues Verhalten einzuüben. Erfolge einer Therapie stellen sich meist schon nach ein bis zwei Wochen ein. Wie dem Hund geholfen werden kann, erfahren Hundeliebhaber in einem ausführlichen Gespräch in der Tierklinik. Einfach Termin vereinbaren.
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Vogelgrippe
Vogelgrippefälle in Vorarlberg am Bodensee
Die bisher in Österreich aufgetretenen Fälle der Vogelgrippe sind ausschließlich bei wild lebenden Wasservögeln aufgetreten. Hausgeflügel ist bis jetzt nicht betroffen, Landvögel und kleinere Vogelarten sind für das Virus nicht besonders empfänglich.
Geringe Gefahr für Menschen
Eine Ansteckung des Menschen an einem infizierten Vogel ist zwar grundsätzlich möglich, kommt aber nur selten und bei sehr engem Kontakt zwischen Menschen und Geflügel vor, wie etwa in Asien. Die Erkrankung ist für den Menschen gefährlich, führt aber nur bei fehlender oder zu später Behandlung zum Tod.
Empfohlene Vorsichtsmaßnahmen für Menschen:
- Grippeimpfung schützt
- Kein Kontakt mit verendeten oder kranken Wasservögeln
- Kein Kontakt mit Vogelkot an Seen und Flüssen
Risiko für Hunde noch nicht geklärt
Es ist noch nicht geklärt, ob Hunde für das Vogelgrippe-Virus empfänglich sind.
Empfohlene Vorsichtsmaßnahmen:
- Hunde nicht ohne Leine am Bodensee und Flüssen laufen lassen
- Kontakt mit Wasservögeln und -kot vermeiden.
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Welpen-Erziehung
Die Erziehung beginnt schon zwei bis drei Tage nach Übernahme
Wenn ein Welpe in die Familie kommt, wird er geliebt und verwöhnt. Wer früh genug mit der Erziehung beginnt, erspart sich später viel Arbeit und Ärger. Die ersten Monate im Leben eines Hundes sind prägend für sein ganzes weiteres Leben. Jetzt ist es sehr wichtig, dass er sanft und konsequent gefördert wird.
Mit viel Liebe und Geduld
Wie man Hunde richtig einschätzt und ausbildet, lernen Interessierte in der Tierklinik Dr. Tschabrun bei Daniela Andujar. «Nur in kleinen Gruppen oder im Einzeltraining ist es möglich, individuell auf Hundehalter und Jungtier einzugehen», so die ausgebildete Welpentrainerin. Mit viel Liebe und Geduld lernt der Welpe Gehorsam in den verschiedensten Alltagssituationen:
- Fahrt mit Bus oder Bahn
- Besuch auf dem Bahnhof
- Gang durch das Einkaufszentrum
- Bummel durch die Fußgängerzone
- Spaziergang im Grünen an wechselnden Orten
Durch Welpen-Prägungstage die Welt erfahren
Erziehung zum Gehorsam ist nicht alles. Genau so wichtig ist eine gute Sozialisation. An den Welpen-Prägungstagen lernt der kleine Vierbeiner, sich in seiner Umwelt zurechtzufinden und friedfertig mit fremden Personen, Kindern und anderen Tieren umzugehen. Teilnehmen kann jeder geimpfte Welpe zwischen der 8. und der 18. Lebenswoche.
Die Welpenkurse finden wieder ab Mai statt.
Terminvereinbarung bei Daniela: 0699/12 1937 50
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Zähne und Zahnstein
Ein gesundes Gebiss ist für Hund und Katze lebenswichtig. Viele Hunderassen und Katzen neigen zur Zahnsteinbildung. In vielen Fällen ist eine erbliche Veranlagung daran schuld. Um die Gesundheit zu erhalten, sollte Zahnstein regelmäßig vom Tierarzt entfernt werden. Die auf dem Zahnstein lagernden Bakterien verursachen eine Entzündung des Zahnfleisches und lassen es zurückweichen. Es bildet sich eine deutliche Rötung. Meist riecht das Tier unangenehm aus dem Mund. Zähne lockern sich, verursachen Schmerzen und fallen schliesslich aus. Bakterien gelangen in die Blutbahn und können Herz- und Niereninsuffizienz verursachen.
Vorbeugen hilft
Die beste Prophylaxe bei Hunden ist das tägliche Zähneputzen mit einer Tierzahnpasta. Wer schon beim jungen Hund damit beginnt, schafft es vielleicht, ihn an die Prozedur zu gewöhnen. Leider sind die meisten Hunde nicht gerade begeistert von diesem Reinigungsritual. Als Vorsorgemaßnahme kann Trockenfutter mit ganz spezieller Struktur und wichtigen Inhaltsstoffen gefüttert werde. Kaustreifen mit Enzymen fördern den Speichelfluss und helfen, das Bakterienwachstum zu verhindern. So bleiben Zähne und Zahnfleisch Ihrer Lieblinge gesund.
Zahnsteinentfernung in der Tierklinik
Ihr Hund oder Ihre Katze bekommt eine schonende Vollnarkose, dann werden die Zähne mit Ultraschall gereinigt und mit einer Schleifpaste glatt poliert. Das Zahnfleisch wird mit einer Tinktur eingepinselt und die Zähne mit Versiegelungswachs überzogen. Ist das Zahnfleisch entzündet, wird das Tier bis zur vollständigen Ausheilung mit Antibiotika behandelt. In der Tierklinik Tschabrun wird auf die Zahnhygiene besonders Wert gelegt. Fragen Sie einfach das Klinik-Personal, wenn Sie mehr über spezielle Produkte für die Gesunderhaltung von Zähnen und Zahnfleisch wissen oder gleich einen Termin für die Zahnsteinentfernung vereinbaren möchten.
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Zeckenbiss- Borreliose
Borrelien sind Bakterien und werden durch den Biss von Zecken übertragenen. Zunächst zeigt sich an der Bissstelle eine Rötung, die dann zu einem größeren Fleck wird, der sich unregelmäßig ausbreitet. Diese Hautveränderungen sind bei Mensch und Tier ganz ähnlich.
Da Borrelien Bakterien sind, können sie mit Antibiotika gut behandelt werden, wenn man rechtzeitig damit beginnt. Wartet man zu lange, können nach Monaten chronische Entzündungen der Gelenke und anderer Organe folgen. Eine erfolgreiche Behandlung ist dann nur noch schwer möglich.
Unsere Haustiere werden natürlich besonders im Frühjahr und im Herbst von Zecken gebissen ( manchmal massenweise ) und können sich so mit Borrelien anstecken.
Sie können aber die Krankheit NICHT auf den Menschen übertragen – das können nur die Zecken!
Unsere Haustiere haben aber einen großen Vorteil: es gibt sehr gute Spot on Präparate, die im Nacken aufgetragen einen hohen Schutz vor Zeckenbissen bieten.
Wirksame und für Mensch und Haustier ungiftige Präparate – zusammen mit einer fachkundigen Beratung - bekommen Sie
nur beim Tierarzt.
Neben Borreliose können Zecken auch andere Krankheiten übertragen, wie zum Beispiel die Babesiose, die Frühsommer-Meningoencephalitis und Hautinfektionen durch Staphylokokken.
So entfernen Sie festgebissene Zecken: Bitte KEINE Pinzetten verwenden! Sie quetschen die Zecke und provozieren geradezu eine Infektion. Auch Öl und Klebstoff sind völlig ungeeignet. Es gibt spezielle Zeckenhaken, wodurch man den Parasiten genau zwischen Haut und Kopf greifen kann. Damit kann man die Zecken kinderleicht herausdrehen, ob im oder gegen den Urzeigersinn ist gleichgültig.
Diese Zeckenhaken bekommen Sie übrigens bei uns in der Tierklinik.
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Zeckenschutz
Besser einen Zeckenschutz verwenden, als die Zecken einfach herausdrehen.
Es ist besser, den Hund und auch die Katze schon vor dem Zeckenbiss zu schützen, da Zecken Krankheiten wie Borreliose und Meningitis übertragen. Wir empfehlen "Spot on Präparate" aus der tierärztlichen Hausapotheke. Am Nacken aufgetragen bieten sie einen guten Schutz vor Zeckenbefall und schützen gleichzeitig auch vor Flöhen. Der Schutz muss 1x monatlich erneuert werden. Präparate aus dem Supermarkt und Zeckenbänder sind giftig und zudem weniger gut wirksam.
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Zucht-Hündin
Optimaler Deckzeitpunkt
Wer als Züchter seine läufige Hündin zum richtigen Deckrüden bringen will, muss oft einen weiten Weg zurücklegen, manchmal sogar ins Ausland. Um sich unnötige Fahrten und hohe Deckgebühren zu ersparen ist es vorteilhaft, den genauen Tag des Eisprungs zu kennen. Erfahrene Tierärzte können durch eine zytologische Untersuchung des Scheidenabstrichs innerhalb von 20 Minuten den genauen Zeitpunkt für die Deckung bestimmen.
Die trächtige Hündin
Ab dem 28. Tag nach dem Decken ist eine Ultraschall- Untersuchung empfehlenswert. So kann einwandfrei festgestellt werden, ob die Hündin tatsächlich trächtig ist. Die Anzahl der Föten kann zu diesem Zeitpunkt erst mit 90%iger Sicherheit bestimmt werden. Ab zehn Tage vor dem errechneten Geburtstermin wird die genaue Anzahl der Welpen dann mittels Röntgenaufnahme festgestellt. Die Röntgenstrahlen sind für die Welpen völlig ungefährlich.
Für eine unbeschwerte Welpenzeit
- ab 2. Woche: erste Entwurmung
- ab 7. Woche: Parvo-Imfung (Katzenseuche des Hundes)
- ab 10. Woche: zweite Impfung
- ab 10. Woche: Besuch eines Welpen-Kurses
- ab 13. Woche: dritte Impfung
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