Die EINZIGE Tierklinik im Bezirk Bludenz!
Dr. Sylvia & Dr. Rudolf Tschabrun, Fachärzte für Kleintiere
6714 Nüziders, Elserweg 8, Telefon: 0043 (0) 5552 / 66755
E-mail: sylvia.rudolf.tschabrun@vol.at

Online- Ratgeber für Katzen

Tierklinik Tschabrun

Inhalt (in alphabetischer Reihenfolge)



Allergien

Ständiges Kratzen belastet Katze und Besitzer
Im Frühjahr leiden nicht nur Menschen unter Allergien, auch Tiere bleiben von dieser Krankheit nicht verschont. Sie hat viele Namen: Hautallergie, Atopie, Neurodermitis.

Verschiedene Ursachen
Hormonelle Umstellung, Pollen, Zecken und sich rasant vermehrende Flöhe fördern besonders im Frühling diese Erkrankung, wo hingegen Allergene wie Futter, Hausstaubmilben und Schimmelpilze das ganze Jahr über Probleme verursachen können. Durch ständiges Kratzen entstehen Wunden, die sich infizieren können und dadurch nässen und eitern.

Verschiedenste Behandlungen
Um herauszufinden, worauf die Katze allergisch reagiert, ist es sinnvoll, genau zu beobachten, wann die Probleme verstärkt auftreten und dann die Allergene zu minimieren. Weitere Behandlungen sind: antiallergische Medikamente, Antibiotika bei zusätzlichen Hautinfektionen, Bäder mit speziellen Shampoos, sowie eine Verabreichung von essentiellen Fettsäuren und Pilzpräparaten. Kommt der Juckreiz immer wieder, kann eine Blutuntersuchung den "Auslöser" aufdecken. Eine anschließende Desensibilisierung besteht aus einer längeren Injektionskur.

Neues Medikament ab April
In USA wird schon seit längerer Zeit ein neues Allergiemittel bei Mensch und Tier mit großem Erfolg angewendet, das nun auch in Österreich zur Verfügung steht. Allerdings muss betont werden, dass Allergien nicht heilbar, sondern nur beherrschbar sind und eine Behandlung ganz auf die Bedürfnisse des einzelnen Tieres abgestimmt werden muss. Oft ist eine Behandlung über einen langen Zeitraum notwendig oder sogar "lebenslänglich".

Was Tierbesitzer selbst unternehmen können
  • regelmäßige Entflohung und Zeckenbehandlung
  • absoluter Verzicht auf Wurst, Leberkäse und gewürzte Speisen
  • Fütterung einer speziellen antiallergischen Diät
  • Baden mit antiallergischen Heilshampoos (2 bis 3 mal pro Woche!)
  • Häufiges Staubsaugen
  • Gründliche und regelmäßige Reinigung der Liegeflächen


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    Allergische Hauterkrankungen

    Allergische Erkrankungen können das ganze Jahr über vorkommen. Vor allem im Frühling aber sehen wir eine starke Zunahme. Einerseits können sich Flöhe bei höheren Temperaturen schneller vermehren (sie sind aber im Winter genauso da!), andererseits steigt die Pollenbelastung. Pilzsporen und Hausstaubmilben und viele andere Einflüsse sind natürlich immer vorhanden und belasten das ganze Jahr. Auch Hormon– und Futterumstellungen begünstigen die Allergiebereitschaft.

    Was ist nun eine Allergie? Eine Allergie ist eine Überempfindlichkeit des Körpers auf eine Substanz, mit der er schön früher Kontakt gehabt hat. Kommt das Tier mit dieser Substanz wieder in Berührung, so reagiert der Organismus „allergisch“, d. h. überempfindlich. Das Hauptsymptom ist der Juckreiz. Das heißt also: Allergien treten irgendwann im Leben des Tieres auf und sind nicht ansteckend. Allergien sind also ein individuelles Problem eines Einzeltieres.

    Wichtig zu wissen: Allergien können grundsätzlich nicht geheilt, aber sehr gut beherrscht werden.

    Warum hat nun ein Tier einen starken Juckreiz, während ein anderes Tier kaum reagiert, obwohl die Flöhe zum Beispiel schon mit freiem Auge sichtbar sind? Das hat damit zu tun, dass jedes Tier eine individuelle „allergische Schwelle“ hat und dass sich verschiedene Allergene aufsummieren. Überspitzt ausgedrückt: Ein sehr empfindlicher Hund oder eine Katze reagiert schon auf einen einzigen Flohbiss, während es bei anderen Tieren schon eine ganze Herde Flöhe benötigt. Wenn man jetzt auch noch bedenkt, dass Flöhe bei weitem nicht die einzigen Allergieauslöser sind und jedes Tier anders reagiert, so kann man sich vorstellen, dass es nicht immer einfach ist den oder die  Auslöser für einen Juckreiz oder eine Allergie zu finden.

    Chronische Allergien
    Allen allergischen Krankheiten gemeinsam ist der mehr oder weniger starke Juckreiz - daran erkennt man sie ja und es ist auch meist der Grund für einen Tierarztbesuch. Manchmal ist dieser auch nicht so stark ausgeprägt, wird falsch interpretiert oder fehlt sogar ganz. Katzen putzen sich sehr gründlich. Diese Putzen kann aber auch mit starkem Juckreiz zu tun haben und wird manchmal einfach als Reinlichkeit falsch interpretiert. Gleichzeitig können Sie Flöhe und Flöhkot sehr gründlich entfernen, sodass man diese Parasiten kaum findet, obwohl sie da sind. Nur durch eine genaue Untersuchung kann das eigentlich Problem aufgedeckt und damit eine Lösung gefunden werden.

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    Alte Katzen

    So wie alle Haustiere werden auch Katzen durch gute Pflege immer älter. War früher eine Katze mit 10 Jahren alt, so haben wir jetzt schon viele Patienten mit 17, 18 oder sogar 20 Jahren. Bei Katzen ist es manchmal sehr schwer, krankhafte Symptome von normalem Verhalten auseinander zu halten. Gesunde Katzen können bis zu 23 (!) Stunden am Tag schlafen. Ein großer Gewichtsverlust kann auf eine Krankheit hindeuten – auch wenn mancher Besitzer vielleicht froh ist, dass sein dicker Liebling abnimmt. Auch vermehrtes Trinken wird oft als positv gewertet – "endlich trinkt meine Katze genug".

    Katzen muss man genau beobachten, auch wenn das bei Freigängern nicht immer leicht ist. Große Müdigkeit und Lustlosigkeit, Hecheln bei Anstrengung, struppiges Aussehen, mehrmaliges Erbrechen, Mundgeruch, Abmagerung ohne ersichtlichen Grund und großer Durst (mehr als 2 Schüsseln pro Tag – bei Trockenfutter 3 Schüsseln) sollten Anlass für einen Tierarztbesuch sein. Auch hier gilt: rechtzeitig festgestellte Erkrankungen können sehr gut in den Griff bekommen werden.

    Typische Alterserkrankungen der Katzen sind: Diabetes, Bluthochdruck, Herzerkrankungen, Nierenerkrankungen und Schilddrüsenüberfunktion. Oftmals kommen diese Krankheiten auch gemeinsam vor. Die gute Nachricht – fast alles lässt sich (eine genaue Diagnose vorausgesetzt) sehr gut behandeln. Ich spreche hier nicht von einer kurzen Lebensverlängerung, sondern ich spreche hier von schönen Jahren, die man seiner Katze bieten kann.

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    Alterserkrankungen

    Früher war die durchschnittliche Lebenserwartung einer Katze 3 Jahre, heute sind es 15 bis 20 Jahre. Dies haben wir vor allem den Impfungen gegen Katzenseuche, Schnupfen und Leukose zu verdanken. Auch die Ernährung mit fertigem Katzenfutter statt mit menschlichen Essensresten trägt dazu bei, dass die Tiere älter werden. Ähnlich wie beim Menschen treten auch bei Katzen verschiedene Alterserkrankungen auf. Inzwischen gibt es aber sehr gute Behandlungsmethoden, die auch einer betagten Katze ein lebenswertes Leben bescheren.

    Die häufigste Alterserkrankung ist hoher Blutdruck, der Herzrasen, Herzrhythmusstörungen und Nierenschädigungen nach sich zieht. Die Symptome: Die Katze magert ab, sie liegt nur noch aufrecht, um das Herz nicht zu komprimieren und hat manchmal vermehrten Durst. Es kann vorkommen, dass sie in die Wohnung urinieren, um auf ihr Leiden aufmerksam zu machen. Nach einer Anfangsbehandlung genügt meist eine kleine Tablette täglich zur Blutdrucksenkung, und die Katze fühlt sich wieder richtig gesund. Wenn man diesen Krankheitskomplex zu spät behandelt, kann die Katze einen Schlaganfall bekommen. Bemerkbar wird er durch Bewegungs- und Gleichgewichtsstörungen, manchmal durch plötzliche Erblindung. Bei frühzeitiger Behandlung kann die Katze wieder vollständig gesund werden.

    Bandscheibenverkalkungen treten häufig auf und müssen bis zu einem gewissen Grad nicht behandelt werden. Man bemerkt es daran, dass sie nicht mehr so hoch springt, nur langsam die Treppe hinaufsteigt und am Rücken berührungsempfindlich ist. Zeigt die Katze allerdings Schmerzen, kann den Sessel nicht mehr erklimmen, oder stürzt bei Springversuchen ab, dann muss behandelt werden. Schon drei Spritzen genügen bereits, um den Zustand zu verbessern. Auf Dauer zeigt dann Akupunktur eine sehr gute Wirkung. Hat eine Kurzhaarkatze verfilzte, struppige Haare am Rücken und an den Oberschenkeln, ist das ein Zeichen einer steiferen Wirbelsäule. Sie kann sich nicht mehr putzen. Bürsten Sie ihren betagten Liebling einfach öfters, damit er ein schönes glänzendes Fell behält.

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    Atemwegserkrankungen

    Ganz ähnlich wie der Menschen, kann auch eine Katze verschiedene Erkrankungen wie einen Schnupfen (Entzündung der Nasenschleimhaut), eine Kehlkopfentzündung, eine Bronchitis und eine Lungenentzündung haben. Da die meisten Katzen zum Glück gegen die gefährlichen Viren des Katzenschnupfens geimpft sind, bleiben nur noch die etwas harmloseren Entzündungen über, die sehr gut mit Antibiotika behandelt werden können.

    Eine ganz besondere Atemwegserkrankung der Katze ist das Asthma: Katzen reagieren auf viele gasförmigen Stoffe sehr empfindlich. Bei häufigem Einwirken kann sich daraus das Bild einer asthmatischen Erkrankung ergeben, was sich vor allem mit trockenes Husten und in schweren Fällen mit Atemnot zeigt. An erster Stelle dieser reizenden Substanzen steht der Zigarettenrauch. Es gilt also für Katzen das gleiche wie für Kinder : In Räumen wo sich Katzen (und übrigens auch Hunde) aufhalten, sollte nicht geraucht werden

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    Auslandsreisen

    Seit 1. Oktober 2004 benötigen Tiere einen neuen Impfpass, einen EU-Reisepaß. Besitzer von Hunden, Katzen und Frettchen müssen sich beim Tierarzt einen so genannten Heimtierpass besorgen. Darin stehen, ähnlich wie im menschlichen Reisepass, die unverwechselbaren Kennzeichen und alle Impfungen - vor allem die Tollwut-Impfung.

    Zeitpunkt beachten
    WICHTIG: Die letzte Impfung darf nicht länger als ein Jahr zurückliegen, ansonsten muss wieder ein Monat gewartet werden, bis das Tier nach einer Impfung die Grenze passieren darf. ACHTUNG: Für einige Länder (z.B. Großbritannien) gelten besondere Regelungen. Tierbesitzern ist geraten, frühzeitig einen Besuch beim Tierarzt einzuplanen, um den aktuellen Impfstatus überprüfen, einen Tierreisepass ausstellen und eventuell einen Mikrochip implantieren zu lassen.

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    Bandwürmer

    Manche Katzen haben alle 2 bis 3 Monate Bandwürmer. Wirken die Wurmmittel nicht?
    Vorausgesetzt, die Katze hat das richtige Wurmmittel (aus der tierärztlichen Apotheke) bekommen, wirkt dieses prompt und zuverlässig. Leider haben Wurmmittel keine Langzeitwirkung. Die Katze kann sich schnell wieder anstecken, meistens durch Mäuse, manchmal auch durch Flöhe. Bis ein neuer Bandwurm gewachsen ist, dauert es 2-3 Monate und dann werden die Wurmteile wieder ausgeschieden.

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    Chlamydien

    Chlamydien sind im Tierreich weit verbreitete Bakterien. Es gibt eine Chlamydiose, die bei Papageienvögeln vorkommt und schwere Erkrankungen des Menschen auslösen kann. Hier geht es aber um die Chlamydieninfektion der Katze. Diese gehört zum Komplex der Atemwegserkrankungen. Normalerweise ist diese Krankheit nicht tödlich, es zeigt sich ein milder Schnupfen, kombiniert mit einer lästigen Bindehautentzündung, die sehr dazu neigt, chronisch zu werden. Diese Infektion ist auch auf den Menschen übertragbar durch eine so genannte Schmierinfektion – der Name sagt schon alles. Auch beim Mensch äußert sie sich als Bindehautentzündung, manchmal auch als Hornhautentzündung. Die gute Nachricht: Moderne Impfstoffe gegen Katzenseuche und Katzenschnupfen schützen die Katze gegen eine Chlamydieninfektion und damit indirekt auch den Menschen.

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    Ernährung

    Unsere Haustiere werden immer älter. Damit sie auch lange gesund bleiben und ihr Leben genießen können, kommt einer gesunden Ernährung eine immer größere Bedeutung zu. Wie wir Menschen haben auch Tiere häufig das Problem, zu dick zu werden.

    Abhilfe schafft "Obesity" - das Futter zum Abnehmen
    Schmackhaftes, kalorienreduziertes Futter wird auch von "heiklen" Schleckermäulern immer besser akzeptiert. Mit seinem großen Anteil an hochwertigem Eiweiss und Ballaststoffen und seinen reduzierten Fetten und Kohlehydraten ist es für "Pummelchen" ganz besonders zu empfehlen. Wichtige Inhaltsstoffe sind weiters gelenkschützende Substanzen, L-Carnitin für die Fettverbrennung, essentielle Fettsäuren für ein schönes Fell und ausgewogene Mineralstoffe und Antioxidantien zum Schutz der Körperzellen. Probieren geht über Studieren! Übrigens - es gibt auch leckere und kalorienarme Belohnungssnacks. Es muss ja nicht immer Wurst sein! Was viele Tierfreunde nicht wissen: Hochwertige Tiernahrung ist "unter dem Strich" oft billiger, weil die Tiere weniger davon brauchen. Wer GRATIS-Futterproben testen möchte oder eine ausführliche tierärztliche Ernährungsberatung, Informationen über die Produkte und den bequemen Futter-Service wünscht, wendet sich einfach an das Klinik-Team.

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    Ernährung alter Katzen

    Einen ganz wichtigen Faktor ist die Ernährung unsere Seniorpatienten. Die Zeiten, in denen Hunde und Katzen vom Tisch gefüttert wurden, sind zum Glück vorbei. Unsere Erfahrungen zeigen: für eine gesunde Entwicklung braucht ein 6 Monate alter Yorkshire Terrier eine andere Ernährung als ein 10 jähriger Schäferhund. Auch bei Katzen ist es ähnlich. Man sollte also beim Futterkauf für Senioren ganz besonders darauf achten, dass das Futter dem Alter und der Größe des Tieres enspricht. So sollte der Fett- und Proteingehalt im Futter für Senioren niedriger sein, ebenso Kalzium und Phosphor. Allerdings brauchen Senioren hochwertige Proteine. Vitamin E und C hingegen sollten höher dosiert sein. Oft sind im Seniorfutter auch Gelenksknorpel schützende Substanzen enthalten, was die Beweglichkeit fördert. Sie sehen, die Wahl des richtigen Futters ist gar nicht so einfach. Unser Tipp: Größere Erzeuger von Tierfutter verfügen über Forschungsabteilungen und können dadurch eine gleich bleibend hohe Qualität garantieren.

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    Erste Hilfe

    An Pfoten und Ohren bluten Wunden besonders stark Ursachen sind meist Autounfälle, Glasscherben, ausgerissene Krallen, Stacheldrähte usw.

    Blutungen an Pfoten:
    Tupfer oder Tuch klein zusammenfalten und auf die Wunde drücken. Darüber eine elastische Binde geben und das Ganze mit Leukoplast oder Klebstreifen befestigen.

    Blutungen am Ohr:
    Tupfer oder Tuch klein zusammengefaltet auf die Wunde legen und das Ohr an den Kopf gedrückt mit Leukoplast oder Klebstreifen festkleben. Dies erzeugt einen zusätzlichen Druck auf die Wunde.

    Die Verbände müssen nicht steril sein. Starke Blutungen schwemmen die Bakterien aus. Verbandmaterial findet sich zu Hause und in jeder Autoapotheke.

    WICHTIG!
    In der Klinik anrufen, damit alles vorbereit werden kann und sofort in die Klinik kommen.
    Notdienst "rund um die Uhr": Tel. 05552 / 66 7 55

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    Fertigfutter

    Das Gerücht hält sich hartnäckig, dass Fertigfutter die Tiere krank macht, das Leben verkürzt und dass es Leber und Niere schädigt. Es tauchen auch immer wieder Empfehlungen auf, für die Tiere selbst zu kochen. Doch, welcher Tierbesitzer schafft das und ist auch noch Experte auf dem Gebiet der Tierernährung? Eine bedarfsgerechte Futter-Ration für einen Fleischfresser zusammenzustellen ist höchst anspruchsvoll! Wichtig zu wissen: Mangelernährung kann schwerwiegende Erkrankungen auslösen.

    Rohes Fleisch als Alternative?
    Es besteht keine ernährungsphysiologische Notwendigkeit, Hunden und Katzen rohes Fleisch zu füttern. Als Raubtiere nehmen Hund und Katze zwar gerne rohes Fleisch als Nahrung an - doch birgt rohes Fleisch gesundheitliche Risiken: Parasiten, Bakterien und Viren können Infektionen hervorrufen. Katzen reagieren auf rohes Schweinefleisch oft mit Durchfall. Und in jedem rohen Fleisch fehlt das lebenswichtige Taurin.

    Diätfutter bei bestimmten Erkrankungen
    Hunde und Katzen mit Nieren- oder Leber-Erkrankungen erholen sich mit dem richtigen Futter erstaunlich gut. Es gibt sowohl Trocken- als auch Feuchtfutter. Bei der Nierendiät sogar in verschiedenen Geschmacksrichtungen. "Renal" zum Beispiel entlastet die Niere durch einen reduzierten Phosphor- und Eiweißgehalt. Bei der Leberdiät "Hepatic" wird der gleiche Effekt durch einen geringen Kupfer-, Salz, Eiweiß- und Fettgehalt und einen hohen Zinkgehalt erreicht. In der Tierklinik Dr. Tschabrun wird schon seit vielen Jahren mit diesen und anderen Diäten gearbeitet.

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    Flöhe

    Eine häufig gestellte Frage: Beißen Tierflöhe auch Menschen ? Katzenflöhe - ja! Hundeflöhe - nein! Ungefähr 25% der Menschen werden von Katzenflöhen gebissen. Es juckt und sieht aus wie ein Mückenstich, ist aber ungefährlich. Hilfe bringt ein Spot on Präparat, das am Nacken von Katze und Hund aufgetragen wird und 6 - 8 Wochen vor Tierflöhen und gleichzeitig auch vor Zecken schützt.

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    Flohhalsbänder nicht geeignet

    Obwohl diese Halsbänder Sollbruchstellen aufweisen, können Katzen hängen bleiben, sich mit Ihren Pfoten im Band verfangen und sich schwer verletzen. Die bessere und erst noch gesündere Alternative gegen lästige Flöhe sind Spot on Präparate. Sie werden im Nacken aufgetragen, sind weniger giftig, wirken besser und bieten bis zu acht Wochen Schutz gegen Flöhe und Zecken.

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    Futtermittel Allergie

    Eine besondere Form der Unverträglichkeit ist die Futtermittelallergie, wobei ich an dieser Stelle nicht auf die Unterschiede zwischen Allergie und Unverträglichkeit eingehen möchte. Wenn ein Mensch ein Nahrungsmittel nicht verträgt sind oft Durchfälle die Folge. Anders bei unseren Haustieren – hier dominieren Veränderungen der Haut. Das beginnt mit leichtem Juckreiz und vermehrtem Haarausfall - viele Tierbesitzer haben schon mehrere Entflohungen durchgeführt und es hat sich immer noch nichts gebessert – und geht bis zu tiefen, juckenden, schmerzhaften, eitrigen Entzündungen der Haut. Gerade Katze können sich die Haut durch ihre Krallen gerade wegreißen. Oftmals sind diese Entzündungen an den Ohren, am Kopf, unter den Ohren und seitlich am Hals zu finden. Wie bei den Ohrenentzündungen (siehe auch dort) muss eine umfassende Behandlung eingeleitet werden – Ohrentropfen und eine Entflohung sind viel zu wenig.

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    Hautpilze

    Hautpilze sind eine weit verbreitete Erkrankung bei Tieren und Menschen. Viele Tiere sind latent infiziert, das heißt auf ihrer Haut befinden sich Pilzsporen, ohne dass eine augenfällige Erkrankung zu sehen ist. Die Übertragung erfolgt durch Kontakt von Tier zu Tier, vom Tier zum Menschen und natürlich auch zwischen Menschen.

    Damit diese Infektion als Krankheit erscheint, braucht es in den meisten Fällen einen Auslöser. Stress, andere Krankheiten oder Belastungen können das Immunsystem schwächen. Die Hautbarriere, die Mensch und Tier im Normalfall schützt bricht zusammen und es kann eine Pilzerkrankung entstehen. Junge Tiere und Kinder sind häufiger betroffen.

    Zum Glück erkennt man den Hautpilz meist relativ leicht : runde oder ovale, schuppende, weiß gelbliche Flecken an den nicht durch Kleidung bedeckten Hautbereichen (Arme, Hals, Gesicht), die am Rand etwas stärker rot sind. Früh diagnostiziert und mit einer geeigneten Salbe behandelt verschwindet der Pilz aber auch sehr schnell wieder. In schwereren Fällen müssen manchmal Tabletten gegeben werden.

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    Haut und Ernährung

    Wie schon an anderer Stelle erwähnt, hat die Ernährung einen ganz starken Einfluss auf die Hautgesundheit. Wenn man mit Tierbesitzern über dieses Problem spricht, so erhält man oft folgende Antwort: "Das kann ich mir nicht vorstellen, ich ernähre mein Tier mit einem hochwertigen Futter und vom Tisch bekommt es gar nichts".

    Da liegt nun ein Missverständnis vor – eine Futtermittelunverträglichkeit oder – allergie hat rein gar nichts mit einem schlechten Futter zu tun. Also einmal abgesehen von der Tischfütterung mit Wurst, Speck, Leberkäse, Streichwurst etc, die ja eigentlich der Vergangenheit angehören sollte, kann jedes Tier auf durchaus gesunde Inhaltsstoffe allergisch reagieren. Vergleichbar ist dies mit der Neurodermitis des Menschen, die zumindest in einer Vielzahl der Fälle durch die Ernährung verursacht oder zumindest gefördert wird. Tiere reagieren dabei vor allem auf Eiweiss allergisch und Eiweiss ist ja in jeden Futter vorhanden (siehe auch Futtermittelallergie).

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    Impfung

    Immer wieder wird der Nutzen von Impfungen heftig diskutiert, sowohl in der Humanmedizin als auch in der Tiermedizin. Um sich diesem umstrittenen Thema vernünftig nähern zu können, ist es wichtig zu wissen, was bei einer Impfung passiert. Vielleicht kann so mit landläufigen Meinungen aufgeräumt werden, die nicht immer mit dem aktuellen medizinischen Wissen übereinstimmen.

    Wie eine Impfung funktioniert
    Eine Impfung ist eine künstlich herbeigeführte Infektion oder Körperreaktion. Mit abgetöteten oder abgeschwächten Krankheitserregern und Hilfsstoffen (Adjuvantien) wird der Körper veranlasst, sich gegen die Erreger zu wehren. Der Mensch oder das Tier wird dadurch allerdings nicht krank, sondern entwickelt einen Schutz, eine Immunität gegenüber einer wirklich schlimmen Infektion. Daraus folgt, dass eine Impfung ganz und gar nicht unnatürlich ist, was von vielen Kritikern behauptet wird.

    Warum soll ich mein Tier impfen lassen?
    Grundsätzlich ist nicht jede Impfung für jedes Tier notwendig. Der große Nutzen der Impfung ist aber unbestritten. Viele Infektionskrankheiten, gegen die geimpft werden kann, können nicht behandelt werden und sind absolut tödlich. Aber wie bei jeder natürlichen Reaktion im Körper ist auch das Ergebnis einer Impfung nicht genau vorhersehbar, und so treten in ganz seltenen Fällen allergische Reaktionen auf. Wer nun wegen dieser kaum auftretenden Nebenwirkungen Impfungen pauschal verteufelt, der schüttet das Kind mit dem Bade aus. Der Nutzen der Impfung ist tausendmal größer, als der Schaden durch diese nicht tödlichen Nebenwirkungen. Wer schon einmal gesehen hat, wie eine Katze mit Katzenseuche elend zu Grunde geht oder einen Hund mit Staupe erlebt hat, der sich mit Krämpfen am Boden wälzt und seine Besitzer aus lauter Verzweiflung beißt, der fragt sich nicht mehr, ob er sein geliebtes Tier impfen lassen soll oder nicht.

    Übrigens, zurzeit werden völlig neue Impfstoffe entwickelt, bei der die Nebenwirkungsrate noch weiter sinkt. Für Katzen gibt es diese neuen Impfungen schon.

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    Kastration der Katze

    Eine Frage, die uns häufig gestellt wird: Muss meine Katze einmal Junge bekommen, bevor ich sie kastrieren lasse? Nein! Der beste Zeitpunkt für die Kastration ist mit 6 Monaten, noch bevor die Hormonproduktion beginnt und sie das 1. Mal rollig wird. Medizinisch gesehen ist dieser Zeitpunkt ideal, da sie sich in diesem jungen Alter sehr schnell von der Operation erholt und nicht den Strapazen einer Geburt ausgesetzt ist. Auch auf die Psyche wirkt sich die Kastration nicht negativ aus: Ihre Katze wird nach dieser Operation das gleiche liebe und anhängliche Tier sein wie früher.

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    Katzenkratzkrankheit

    Diese Erkrankung bei Menschen wird – wie der Name schon sagt – durch Kratzer oder Bisse von Katzen ausgelöst. Die meisten Kratzer verlaufen ja glücklicherweise gutartig. Bei geeigneter Desinfektion heilen diese Verletzungen schnell und komplikationslos ab.

    In selteneren Fällen können von latent infizierten Katzen ( Katzen, die nicht selbst krank sind ) spezielle Bakterien übertragen werden, so genannte Bartonellen, die diese wenig bekannte Krankheit auslösen.

    Zunächst zeigt sich eine kleine Schwellung und Rötung an der Bissstelle, die mit einem Insektenstich verwechselt werden kann. Später kann es dann zur Lymphknotenschwellung mit einer fieberhaften Allgemeinerkrankung kommen. Da die Ursache für eine Schwellung der Lymphknoten nicht immer ganz klar ist - neben der erwähnten Katzenkratzkrankheit können auch Insektenstiche oder Zeckenbisse oder eine Wundinfektion bei der Gartenarbeit ähnliche Symptome auslösen - empfehlen wir in so einem Fall, immer den Arzt aufzusuchen. Mit Antibiotika können die meisten Infektion gut geheilt werden.

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    Katzenseuche

    Rechtzeitige Impfung ist der einzige Schutz
    In letzter Zeit tritt die Katzenseuche wieder häufiger auf. Wer einmal erlebt hat, wie jämmerlich Katzen an dieser hochansteckenden Krankheit sterben, wird verstehen, warum Tierärzte jedem Katzenbesitzer ans Herz legen, seinen Liebling impfen zu lassen. Die üblichen Symptome sind hohes Fieber, Apathie, Appetitlosigkeit, Durchfall und Erbrechen. Sowohl Wohnungskatzen als auch"Freigänger" können das Virus auffangen. Es wird über Kleidung und Schuhe in die Wohnung eingeschleppt und kann in einem Haushalt über viele Jahre überleben. Kätzchen müssen deshalb unbedingt geimpft werden, bevor sie in ein neues Zuhause kommen. Die erste Impfung kann schon mit acht Wochen erfolgen, eine Wiederholungsimpfung dann nach drei Wochen.

    Übrigens, auch bei Hunden spricht man von der Katzenseuche. Trotz der Namensgleichheit handelt es sich jedoch um zwei verschiedene Krankheiten. Weder eine Katze kann einen Hund, noch umgekehrt ein Hund eine Katze, anstecken.

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    Kippfenster als Gefahrenquelle

    Als tödliche Fallen erweisen sich gekippte Fenster für Katzen. Monatelang geht alles gut - und dann rutscht die Katze aus und kann sich nicht mehr befreien. Schon fünf Minuten eingeklemmt im Fenster können eine Querschnittslähmung verursachen. Also: Wer eine Katze hat, soll die Fenster nicht kippen!

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    Krebserkrankungen

    Moderne Tiermedizin kann helfen
    Für den Tierbesitzer ist es ein Schock: Er entdeckt einen Knoten bei seinem Liebling - und denkt sofort an Krebs. Glücklicherweise ist nicht jeder Knoten ein Tumor. Es gibt auch harmlose Erklärungen: Gestaute oder infizierte Talgdrüsen, Abszesse, Zysten oder Lipome.

    Grund zur Hoffnung
    Auch wenn sich der Knoten als Tumor herausstellt, bedeutet das nicht unweigerlich das Todesurteil. Viele Tumore können dank der modernen Tiermedizin erfolgreich chirurgisch entfernt werden. Selbst wenn das nicht möglich ist, können mit Chemotherapie bei Hunden und Katzen hervorragende Ergebnisse erzielt werden. Nebenwirkungen treten, besonders bei Katzen, nur selten oder überhaupt nicht auf. Ein stationärer Aufenthalt ist meist nicht notwendig. Auch die Kosten halten sich durchaus in vernünftigen Grenzen.

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    Lebererkrankung

    Eine ganz spezielle Krankheit der Katze ist die Hepatische Lipidose. Mancher Tierbesitzer freut sich, wenn seine übergewichtige Katze weniger oder keinen Appetit mehr hat. Schließlich hat sie ja Fettreserven! Doch diese Annahme kann täuschen. Gerade die übergewichtige Katze ist vom Stoffwechsel her auf die permanente Zufuhr von Nährstoffen angewiesen. Ein Tag ohne Nahrung kann eine fatale Kettenreaktion auslösen: die Fettdepots werden überstürzt aufgelöst, es kommt zu einem rasanten Anstieg von Fettsäuren im Blut, die Leber kann diese nicht so schnell verwerten und Leberzellen beginnen abzusterben. Tritt dieser Zustand ein, können die Tiere in wenigen Tagen sterben.

    So paradox es klingt: gerade eine übergewichtige Katze muss JEDEN Tag essen! Soll das Gewicht reduziert werden, so muss das langsam und idealerweise mit einem hochwertigen und wohlschmeckenden Futter erfolgen. Beratung und Informationen über die richtige Ernährung gibt es in der Tierklinik.

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    Mikrochip

    Kleiner Chip - große Wirkung
    Der Chip ist Pflicht für jeden Grenzübertritt, auch für Fahrten in die Schweiz.
    Innerhalb Österreichs sind Tierhalter in Wien und Salzburg gesetzlich verpflichtet, jeden Hund mittels Chip kennzeichnen zu lassen. Für Vorarlberg wird dieses Gesetz wahrscheinlich 2007 eingeführt.

    Wie Sie Ihr geliebtes Haustier schnell wieder finden
    Gute Freunde vermisst man, wenn sie weg sind. Immer mehr Tierfreunde lassen Ihren Hund oder Ihre Katze durch einen Mikrochip kennzeichnen.
    Der Hund ist entlaufen, die Katze kommt nicht wieder: Verzweifelt werden die Nachbarn informiert und beim Bäcker und Metzger werden Steckbriefe verteilt.
    Hunde und Katzen durch einen Mikrochip kennzeichnen zu lassen, hat viele Vorteile. Der Tierarzt injiziert dem Tier ein reiskorngroßes Röhrchen mit einprogrammierter Identifikationsnummer seitlich am Hals. Diese Kennzeichnung geht schnell und problemlos. Eine Narkose ist nicht erforderlich. Im Gegensatz zur schmerzhaften Tätowierung, die mit der Zeit verblasst, hält der Chip völlig reizlos ein Leben lang.

    Lesegerät beim Tierarzt und im Tierheim
    Die Identifikationsnummer wird in einer zentralen Datenbank mit dem Namen und der Adresse des Tierbesitzers registriert. Alle Tierärzte und Tierheime besitzen spezielle Lesegeräte, mit denen die Tiere einwandfrei identifizierte werden können. Wer mehr über die völlig schmerzfreie Chip-Registrieren wissen möchte, ruft einfach die Tierklinik Dr. Tschabrun, Tel. 055 52 / 66 7 55

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    Ohrenentzündung

    Entzünden des äußeren Gehörganges kommen sehr häufig vor. Oftmals werden Milben als Ursache vermutet. Das stimmt gerade für jungen Katzen sehr oft, die Milben werden von der Mutter auf ihre Jungen übertragen – dadurch hat meistens der ganze Wurf die gleichen Probleme. Aber nicht alle Ohrenprobleme haben mit Milben zu tun.

    Der äußere Gehörgang gehört medizinisch betrachtet zur Hautoberfläche – er reagiert also auf verschiedenste äußere Einflüsse ( siehe auch : Allergien ). Gerade bei wiederkehrenden Ohrenproblemen ist es daher zu wenig, einfach nur Ohrentropfen anzuwenden und das Ohr zu putzen. Hier muss man ganz intensiv nach den Ursachen suchen.

    Jegliche Allergie, Flöhe und Zecken und andere Parasiten müssen ausgeschlossen werden. Einseitige Ohrenentzündungen sind darüber hinaus sehr verdächtig für eine Futtermittelallergie. Die Behandlung ist demnach auch eine vielschichtige – sie muss das Ohr selbst, die beteiligten Keime (Bakterien und Pilz), den Juckreiz, die tiefere Ursache und in vielen Fällen die Ernährung miteinbeziehen.

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    Reisen in den Süden

    Allgemein ist es für Katzen besser, wenn sie zu Hause in Ihrer gewohnten Umgebung bleiben. Meist finden sich Nachbarn oder Verwandte, die Ihren Liebling gern für 2 Wochen versorgen. Reisen ist für Katzen ein besonderer Stress, da sie meist für längere Zeit eingesperrt sind.

    Auf jeden Fall muss eine Katze, die ins Ausland fährt, einen EU Pass haben, sie muss gechippt sein und auch eine gültige Tollwutimpfung aufweisen.

    Wenn Sie doch mit Ihrer Katze verreisen wollen, kommen Sie bitte zuerst zu uns – wir werden jeden Einzelfall mit Ihnen besprechen und Sie bei Ihrer Reiseplanung unterstützen.

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    Spulwürmer

    Kann man Spulwürmer mit Knoblauch oder biologischen Präparaten bekämpfen?
    Bei diesen Parasiten von Hund und Katze handelt es sich um richtig hartnäckige und widerstandsfähige Arten, denen man nur mit hoch wirksamen Medikamenten beikommt. Wichtig ist ein halbjährliche Entwurmung, da sich die Tiere immer wieder neu anstecken. Spulwurmlarven sind auch für den Menschen gefährlich, die Ansteckung erfolgt über Erde und Sandkisten. Wir beraten Sie in der Tierklinik gerne. Denn: Es ist wichtig, für jeden Parasiten das richtige und am besten wirkende Mittel zu verwenden.

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    Toxoplasmose

    Die Toxoplasmose ist eine Erkrankung, die durch einen einzelligen Organismus ausgelöst wird. Meist wird die Katze als die einzige Ansteckungsquelle für diese Zoonose (auf den Menschen übertragbare Krankheit) bezeichnet, was aber so nicht stimmt. Die meisten Personen stecken sich im Lauf ihres Lebens über den Verzehr von rohem Fleisch an. Erhitztes und durchgegartes Fleisch ist ungefährlich.

    Bei den meisten Menschen verläuft die Krankheit ohne oder nur mit milden Symptomen einer Infektion (das nennt man eine "stille Infektion"). In Mitteleuropa weisen ungefähr 60% der Bevölkerung Antikörper gegen Toxoplasmen auf. Das bedeutet, dass 2/3 aller Personen schon Kontakt mit diesem Erreger hatten und damit auch gegen eine neue Infektion geschützt sind.

    Gefährdet sind immungeschwächte Personen oder schwangere Frauen, die noch keine "stille" Infektion mitgemacht haben, also noch keine Abwehrstoffe gebildet haben. Schwere Infektionen des noch ungeborenen Kindes können auftreten, auch Missbildungen und Tod sind möglich.

    Toxoplasmeneier werden mit dem Kot der Katze ausgeschieden, sie brauchen aber 2 – 4 Tage bis sie infektiös werden. Tägliche Reinigung des Katzenklos mit heißem Wasser genügt vollkommen. Man sollte dabei Handschuhe tragen. Wichtig: Schwangere sollten diese Tätigkeit natürlich nicht machen. Auch im Garten sollten Schwangere nur mit Handschuhen arbeiten, da Katzen ihr Geschäft gerne in frischen Beeten erledigen. Und nach der Gartenarbeit gründlich die Hände waschen.

    Grundsätzlich kann man seine eigene Katze auf Toxoplasmen untersuchen lassen (über eine Kot und Blutprobe). Meist ist das aber nicht zielführend, da ja auch die nicht untersuchten Nachbarskatzen auf Besuch vorbeikommen.

    Wichtig: Man darf nie vergessen, dass die häufigsten Infektionen über nicht genügend erhitztes Fleisch oder während der Zubereitung von Fleisch vorkommen. Die Tötung der Katze im Falle einer Schwangerschaft – ein Rat, den wir schon öfters gehört haben - ist also ein großer Unfug.

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    Trinken

    Katzen stammen aus Steppen und Halbwüsten. Die Katzenniere kann daher den Harn viermal stärker konzentrieren als eine menschliche Niere, d.h. Katzen benötigen wenig Flüssigkeit.

    Wie viel Wasser trinkt denn nun eine "normale" Katze?
    Manche Katzen, die Feuchtfutter serviert bekommen, trinken gar nichts. Ihnen genügt die Flüssigkeit im Futter. Anders die Lage bei Trockenfutter: Hier müssen die Katzen Wasser zu sich nehmen - 2 Schüsseln pro Tag sind durchaus normal. Das Problem ist, dass Katzen aus verschiedensten Quellen und nicht nur aus der Wasserschüssel trinken, was die Beurteilung der Wassermenge erschwert. Übrigens ist der Winter - sofern draußen alles gefroren ist - eine gute Zeit, die Trinkgewohnheiten der Katze zu beobachten.

    Stellt man nun fest, dass die Katze deutlich mehr als 2 Schüssel pro Tag trinkt, sollte man zum Tierarzt gehen. Besonders bei alten Katzen kommen verschiedenste Krankheiten in Frage: Bluthochdruck, Nierendegeneration, Leberfunktionsstörungen, Diabetes und anderes. Durch eine Blutuntersuchung können diese Krankheiten abgeklärt werden.

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    Übergewicht

    Auch unsere Haustiere leiden unter der „Zivilisationskrankheit“ Übergewicht. Üppige Ernährung und wenig Bewegung sind auch bei den Tieren die Hauptursachen für die größere Körperfülle. Meist ist es aber nicht das eigentliche Tierfutter, wodurch das Problem entsteht, sondern es sind die Häppchen zwischendurch, die kleinen Belohnungen vom Tisch oder die Wursträdchen vom Nachbarn oder von den Kindern, die sich mit den Jahren addieren. Katzen bekommen dabei ein richtiges Bäuchlein.

    Was kann man nun tun? Mehr Bewegung, mehr Spielen mit den Katzen, keine Häppchen zwischendurch oder wenn schon, dann Light Belohnungen, kein Füttern vom Tisch und generell keine menschlichen Essensreste. Es gibt beim Tierarzt auch spezielle Abnehmnahrung, die eine gesunde Ernährung gewährleistet und sehr gut schmeckt.

    Übergewicht ist ein Problem, das mit zunehmendem Alter immer schlimmer wird. Jedes Tier wird mit den Jahren gemütlicher (wir Menschen verstehen das nur allzu gut), es kommen dann auch noch die ersten altersbedingten Gelenksprobleme dazu. Katzen verbringen dann ihre Zeit mit bis zu 23 Stunden Schlaf pro Tag. Es kann sich leicht ein Teufelskreis entwickeln: leichte Schmerzen in den Gelenken – weniger Bewegung – Gewichtszunahme und etwas Muskelschwund – die Gelenke werden mehr belastet – die Schmerzen werden stärker – noch weniger Bewegung...

    In solchen Fällen ist schnellstens eine richtige Behandlung notwendig, die darauf abzielt die Tiere wieder zu mobilisieren und ihnen die Schmerzen zu nehmen.

    Eine ganze Reihe von Erkrankungen können bei Tiere durch Übergewicht ausgelöst werden. Hautveränderungen, mangelnde Kondition und struppiges Aussehen durch das Unfähigkeit sich selbst zu Putzen sind noch die harmlosen Probleme. Herzkreislauferkrankungen wie Bluthochdruck, Nierenfunktionsstörungen und Diabetes also Zuckerkrankheit mit allen Folgen sind dann schon etwas dramatischere Zustände, die sehr schnell behandelt werden müssen. Zum Glück gibt es inzwischen sehr viele mögliche Therapien. Dabei geht es nicht darum das Leben des Tieres um 1 bis 2 Monaten zu verlängern, sondern wir wollen unseren Haustieren viele zusätzliche Jahre schenken.

    In solchen Fällen ist oft neben den richtigen Medikamenten eine umfassende Diätberatung notwendig, da hier die falsche Ernährung tödlich sein.

    Manchmal tut man seinem Liebling aber auch Unrecht, wenn man ihn einfach als zu dick bezeichnet. Eine Unterfunktion der Schilddrüse führt zu Übergewicht, die Tiere haben einen verlangsamten Herzschlag, sie bewegen sich nicht viel und lagern mehr Fett ein, obwohl sie eigentlich nicht zu viel essen. Störungen der Nebennierenrinde können zu vermehrter Wassereinlagerung führen – die Tiere bekommen einen dicken mit Flüssigkeit gefüllten Bauch. Auch eine Tumor oder eine hochgradige Gebärmutterentzündung können eine Fettbauch vortäuschen.

    In all diesen Fällen nutzt natürlich FDH gar nichts – eine genaue Untersuchung beim Tierarzt wird das Problem zum Vorschein bringen.

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    Unsauberkeit

    Wenn die Katze Urin und Kot in der Wohnung absetzt
    Eine unsaubere Katze macht viel Arbeit und kostet Nerven. Viele Katzen-Freunde schlagen sich viel zu lange mit dem Problem herum. Der Tierarzt kann jedoch oft sehr schnell helfen. Zunächst sollte abgeklärt werden, ob die Katze eine Blasenentzündung hat oder ein anderes körperliches Leiden. Meist stellt sich heraus, dass das Tier organisch gesund ist.

    Psychische Probleme Die Katze ist ein sehr sensibles Wesen. Wenn sie mit einer Situation überfordert ist, reagiert sie mit dieser typischen Verhaltensstörung. Manchmal ist der Grund ein neues Familienmitglied oder ein neues Tier, das ins Haus kommt. Oft macht ihr auch Lärm zu schaffen oder sie ärgert sich, dass ihr Kistchen im Keller oder unter der Treppe steht. Sogar der Geruch neuer Katzenstreu kann schon Panik auslösen.

    Welche Verhaltensregeln zu empfehlen sind und welche Medikamente die Verhaltens-Therapie unterstützen, erfahren KatzenliebhaberInnen in einem ausführlichen Gespräch in der Tierklinik Dr. Tschabrun oder unter Tel. 05552 / 66 7 55

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    Vermittlung von jungen Katzen

    Es ist traurig: Immer wieder werden Katzenbabys ausgesetzt. Wenn sie Glück haben, werden sie von Tierfreunden in unsere Tierklinik gebracht und hier behandelt und betreut.

    Doch nicht nur dem eigenen Schicksal überlassene Hauskätzchen profitieren von der professionellen und liebevollen Behandlung. Auch Babys von Wildkatzen landen immer wieder in der Tierklinik. Die Tiere müssen sehr früh - also noch in der Prägungsphase - lernen, die Angst vor dem Menschen zu verlieren. In Zusammenarbeit mit dem Tierschutzverein Bludenz werden diese kleinen Katzentiger gezähmt und dann weitervermittelt. Es ist wunderschön zu sehen, wie verängstigte, misstrauische und fauchende kleine Tiere nach einigen Tagen entspannt und vergnügt herumtollen und schnurrend den Körperkontakt mit ihren Rettern genießen.

    Wer ein Katzen-Baby aufnehmen möchte, kann zuerst in der Tierklinik Dr. Tschabrun nachfragen. Im Winter sind kleine Kätzchen rar, aber ab Juni warten immer kleine Kätzchen auf ein neues Zuhause.

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    Vogelgrippe

    Vogelgrippefälle in Vorarlberg am Bodensee
    Die bisher in Österreich aufgetretenen Fälle der Vogelgrippe sind ausschließlich bei wild lebenden Wasservögeln aufgetreten. Hausgeflügel ist bis jetzt nicht betroffen, Landvögel und kleinere Vogelarten sind für das Virus nicht besonders empfänglich.

    Geringe Gefahr für Menschen
    Eine Ansteckung des Menschen an einem infizierten Vogel ist zwar grundsätzlich möglich, kommt aber nur selten und bei sehr engem Kontakt zwischen Menschen und Geflügel vor, wie etwa in Asien. Die Erkrankung ist für den Menschen gefährlich, führt aber nur bei fehlender oder zu später Behandlung zum Tod.

    Empfohlene Vorsichtsmaßnahmen für Menschen:
    • Grippeimpfung schützt
    • Kein Kontakt mit verendeten oder kranken Wasservögeln
    • Kein Kontakt mit Vogelkot an Seen und Flüssen

    Geringes Risiko für Katzen
    Katzen sind für das Vogelgrippevirus nicht sehr empfänglich. Bisher erkrankten nur 3 Katzen in einem Tierheim in Graz, die gemeinsam mit infizierten Schwänen untergebracht waren. Trotz intensivem Luftraumkontakt in diesem Tierheim erkrankten nur 3 von 170 Katzen. Die Erkrankung beginnt mit Grippesymptomen und ist nicht tödlich, wenn rechtzeitig behandelt wird. Eine Übertragung auf den Menschen von der Katze findet nicht statt.

    Katzen müssen zur Zeit nicht eingesperrt werden,
    da das Risiko einer Ansteckung äußerst gering ist. Falls Ihre Katze einen kleinen Vogel als Beute nach Hause bringt, ist dies kein Grund zur Panik, da die kleinen Landvögel nicht infiziert sind.

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    Zähne und Zahnstein

    Ein gesundes Gebiss ist für Hund und Katze lebenswichtig. Viele Hunderassen und Katzen neigen zur Zahnsteinbildung. In vielen Fällen ist eine erbliche Veranlagung daran schuld. Um die Gesundheit zu erhalten, sollte Zahnstein regelmäßig vom Tierarzt entfernt werden. Die auf dem Zahnstein lagernden Bakterien verursachen eine Entzündung des Zahnfleisches und lassen es zurückweichen. Es bildet sich eine deutliche Rötung. Meist riecht das Tier unangenehm aus dem Mund. Zähne lockern sich, verursachen Schmerzen und fallen schliesslich aus. Bakterien gelangen in die Blutbahn und können Herz- und Niereninsuffizienz verursachen.

    Vorbeugen hilft
    Die beste Prophylaxe bei Hunden ist das tägliche Zähneputzen mit einer Tierzahnpasta. Wer schon beim jungen Hund damit beginnt, schafft es vielleicht, ihn an die Prozedur zu gewöhnen. Leider sind die meisten Hunde nicht gerade begeistert von diesem Reinigungsritual. Als Vorsorgemaßnahme kann Trockenfutter mit ganz spezieller Struktur und wichtigen Inhaltsstoffen gefüttert werde. Kaustreifen mit Enzymen fördern den Speichelfluss und helfen, das Bakterienwachstum zu verhindern. So bleiben Zähne und Zahnfleisch Ihrer Lieblinge gesund.

    Zahnsteinentfernung in der Tierklinik
    Ihr Hund oder Ihre Katze bekommt eine schonende Vollnarkose, dann werden die Zähne mit Ultraschall gereinigt und mit einer Schleifpaste glatt poliert. Das Zahnfleisch wird mit einer Tinktur eingepinselt und die Zähne mit Versiegelungswachs überzogen. Ist das Zahnfleisch entzündet, wird das Tier bis zur vollständigen Ausheilung mit Antibiotika behandelt. In der Tierklinik Tschabrun wird auf die Zahnhygiene besonders Wert gelegt. Fragen Sie einfach das Klinik-Personal, wenn Sie mehr über spezielle Produkte für die Gesunderhaltung von Zähnen und Zahnfleisch wissen oder gleich einen Termin für die Zahnsteinentfernung vereinbaren möchten.

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    Zeckenschutz

    Besser einen Zeckenschutz verwenden, als die Zecken einfach herausdrehen.
    Es ist besser, den Hund und auch die Katze schon vor dem Zeckenbiss zu schützen, da Zecken Krankheiten wie Borreliose und Meningitis übertragen. Wir empfehlen "Spot on Präparate" aus der tierärztlichen Hausapotheke. Am Nacken aufgetragen bieten sie einen guten Schutz vor Zeckenbefall und schützen gleichzeitig auch vor Flöhen. Der Schutz muss 1x monatlich erneuert werden. Präparate aus dem Supermarkt und Zeckenbänder sind giftig und zudem weniger gut wirksam.

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